Erdbeer-Rhabarber-Auflauf

Es ist Rhabarber Zeit! Den weltbesten Rhabarber-Crumble kennt Ihr schon. Hier kommt ein leckerer Auflauf, den Du direkt warm aus dem Ofen oder falls Du es ausgehalten hast und er abkühlen konnte, auch am nächsten Tag noch kalt genießen kannst.

YOGI-KÜCHE: Erdbeer-Rhabarber-Auflauf

Du brauchst:

  • 4 Stangen Rhabarber
  • Zimt
  • 1 EL Rohrzucker
  • 500 g Erdbeeren

Quarkcreme

  • 400 g Seidentofu
  • 400 g Tofu, fest
  • 100 g Rohrzucker
  • Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver oder 40 g Maisstärke
  • 1 bis 2 Päckchen Vanillezucker

Den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden und mit 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Zimt bestreuen. Bei 200 Grad für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Erdbeeren in dieser Zeit schneiden und Quark-Creme zubereiten. Für die Quark-Creme alle Zutaten in einem Mixer fein pürieren. Zuerst die Erdbeeren und dann die Quark-Creme auf dem Rhabarber verteilen und weiter 15 Minuten backen.

Geht mit Sicherheit auch mit anderen Obstsorten. Sei kreativ und erzähle mir gern davon.

Zitronen-Knoblauch-Kartoffeln

So einfach und so lecker. Der Arbeitsaufwand liegt bei maximal 3 Minuten. Geht natürlich auch aus dem Kugelgrill. 🙂

YOGI-KÜCHE: Zitronen-Knoblauch-Kartoffeln

Du brauchst:

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 5 bis 10 Knoblauchzehen
  • 2 Zitronen
  • 2 EL Olivenöl

Kartoffeln waschen. Knoblauch schälen. 1 Zitrone in Scheiben schneiden, 1 Zitrone auspressen. Alle Zutaten mischen und etwa 40 bis 50 Minuten im Ofen bei 180 Grad backen.

Passt z.B. zu Kräuterquark, Tatsiki, zum Grill, zu Spargel und Sauce Hollandaise

Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Yogi-Küche: Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Ich bin im Himmel! Es ist tatsächlich möglich, Quarkkuchen auch vegan so zu backen, dass er einfach himmlisch ist. Ich wollte mich ja lange nicht an Seidentofu heranwagen, bis ich in Japan dann doch leckere Zubereitungsvarianten kennengelernt habe. Mittlerweile habe ich immer Seidentofu zu Hause. Und dieser Kuchen ist das beste, was daraus gezaubert werden kann. Der Kuchen braucht natürlich keinen Boden. Richtig leckerer sächsischer Quarkkuchen braucht auch keinen Boden. 🙂

  • 800 g Seidentofu
  • 400 g Natur Tofu
  • 200 g Rohrzucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (alternativ 80 g Maisstärke)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • Saft und Schale von 2 Zitronen

Alles zusammen im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse fein pürieren. In eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform oder Backform gießen.

  • 10 Löffel Kirschen

Ich hatte aus dem letzten Sommer noch Kirschkompott im Glas, geht aber bestimmt auch mit frischen oder gefrorenen Kirschen auf der Quarkmasse in Klecksen verteilen.

  • 500 ml Pflanzenmilch oder Kirschwasser
  • 1 Päckchen Vanillepudding (alternativ 40 Gramm Maisstärke)
  • 200 g Mohn
  • 3 EL Rohrzucker
  • 5 EL Rosinen (optional)

Die Pflanzenmilch aufkochen, sobald sie kocht alle anderen Zutaten dazugeben und kräftig rühren. Die Mohnmasse in weiteren Klecksen auf dem Kuchen verteilen. Mit einem Löffel ein ganz klein wenig die Kirschen und den Mohn in die Quarkschicht einarbeiten.

Bei 180 Grad Umluft etwa 1 Stunde backen. So schwer es auch fällt, den Kuchen vollständig abkühlen lassen. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt er am besten.

Erprobte Varianten 🙂

  • Rhabarber-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 500 g Rhabarber, geschält und in Stücke geschnitten, darin und darauf verteilen.
  • Mohn-Mandarinen-Quark-Kuchen: Kirschen durch Mandarinen aus dem Glas ersetzen.
  • Heidelbeer-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 350 g Heidelbeeren (gern TK) darin und darauf verteilen.

Auberginen mit Tomatensoße

Auberginen sind so lecker, wenn sie richtig zubereitet sind. Das Rezept ist sehr leicht und eigentlich musst Du nicht wirklich viel machen, aber es hat doch die eine oder andere Wartezeit.

Yogi-Küche: Auberginen mit Tomatensoße

Du brauchst

  • 3 Auberginen
  • Salz
  • Sesamöl
  • Tomaten frisch oder Tomatenstücke
  • Petersilie
  • Knoblauch (optional)

Die Auberginen in Stücke schneiden mit Salz bestreuen und mit Wasser übergießen. Das ganze 30 Minuten ziehen lassen und ab und zu mal rühren. Das Salz entzieht den Auberginen Bitterstoffe.

Die Auberginen abgießen und mit etwa 2 EL Sesamöl vermischen. Dann bei 180 Grad für 35 bis 45 Minuten in den Ofen. Ab und zum mal umrühren und gern dabei auch mal auf die Auberginen druck mit dem Löffel ausüben.

Wenn die Auberginen weich sind, Tomaten dazugeben und 5 weitere Minuten im Ofen lassen.

Mit gehackter Petersilie bestreuen. Am liebsten esse ich diese Auberginen zu Couscous und Tsatsiki, sie schmecken aber auch pur oder mit arabischem Brot.

Auberginen mit Miso

Hier kommt eine kleine Erinnerung an meinen Japan-Urlaub. Miso gibt es da ständig und auch schon kleine Kinder dippen darin ihr Gemüse. Dieses einfache Rezept ist wirklich lecker:

Yogi-Küche: Aubergine mit Miso
  • 2 Auberginen
  • 2 TL Misopaste
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Dattelsirup
  • Salz

Die Auberginen kreuzweise einschneiden und mit Salz einreiben. 15 Minuten warten. In dieser Zeit die Marinade aus Misopaste, Knoblauch, Sesamöl und Dattelsirup zubereiten. Das Salz abwischen und die Auberginen mit der Marinade bestreichen. Im Ofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen, bis die Auberginen weich sind. Das funktioniert natürlich auch wunderbar auf einem Kugelgrill.

Hafer-Cookies

Einfach. Gesund. Schnell. Lecker. Zuckerfrei.
Alles, was ich für diese Cookies brauche, habe ich immer zu Hause.

Hafer-Cookies

Für ein Blech brauchst Du:

  • 3 Bananen
  • 300 bis 400 g Haferflocken (Hälfte-Hälfte zart und kernig)
  • 1 Hand Rosinen
  • 1 TL Zimt

Die Bananen zerquetschen und mit den anderen Zutaten vermischen. Zu Cookies formen. Bei 180 Grad und Umluft etwa 17 Minuten backen.

Die Bananen können mit Apfelmus ersetzt werden. Das macht die Cookies noch frischer.

Wenn Du nicht genug Bananen hast, kannst Du auch gern noch Pflanzenjoghurt dazugeben.

Herbstliches Ofengemüse

Ofengemüse gibt es bei uns zu jeder Jahreszeit. Im Herbst gibt es dazu wunderbares Gemüse frisch aus dem Garten.

Die Grundzutaten sind:

  • Kleine Kartoffeln
  • Möhren
  • Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Tamari Soße (optional)

Je nach Vorliebe und Kühlschranklage

  • Ras El Hanout
  • Champignons
  • Maronen
  • Rosenkohl & ayurvedisches Kohlgewürz
  • Kürbis
  • Steckrübe
  • Rote Beete

Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit Olivenöl und Tamari Soße mischen. Im Ofen 45 bis 60 Minuten bei 180° Celsius. Dazu passt Haselnuss Hummus.

Brünettis

Yogi-Küche: Brünettis

Meine Brownies sind wirklich sehr lecker. Aber da ich die für meine Yoga-Wochenenden fast zwei Mal im Monat backe, musste jetzt mal eine Abwandlung her. Eigentlich sollten es Blondies werden, aber da ich immer nur mit Dinkel-Vollkornmehl backe, ist da nichts blond geworden. Also sind es Brünettis geworden. Einige behaupten, die schmecken sogar noch besser als die Brownies. Entscheide selbst. Ich habe das Rezept gleich mal für ein großes Blech angelegt. Du brauchst:

  • 550 g Dinkelvollkornmehl
  • 500 g braunen Zucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Kokosmehl
  • 100 g Kokosflocken
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz

Die trockenen Zutaten vermischen und zusammen mit

  • 1 Liter Soja-Vanille-Pudding
  • 1 große Dose Kokosmilch

zu einem Teig verarbeiten. Den Teig auf einem großen, tiefen Backblech verteilen. Hier kannst Du die Brünettis in den Ofen schieben und es wird schon sehr lecker werden. ODER, Du übertreibst es, in dem Du noch ein Topping hinzufügst. Dazu mit einem Löffel mehrere Mulden auf die Oberfläche drücken.

  • 1 Glas Kokos-Mandel-Creme
  • 1 große Dose Kokosmilch

vermischen und auf den Brünettis verteilen.

Bei 180 Grad Celsius etwa 35 bis 35 Minuten backen. Kurz vor Schluss mit Kokoschips belegen und dann noch mal 1 Minute weiterbacken.

Schneller Apfelkuchen

Veganer Apfelkuchen

Du brauchst ganz schnell einen Kuchen, der etwas her macht und natürlich auch vegan ist? Du hast keine Zeit oder Lust, noch mal einzukaufen? Diese Zutaten stehen eigentlich immer in meiner Küche herum. Für eine große Form brauchst Du:

  • 800 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 g Zucker
  • 2 Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Zimt
  • 800 ml Wasser
  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelessig

Die trockenen und flüssigen Zutaten getrennt vermischen. Dann gemeinsam verrühren.

  • 500 g Apfelstücke

Den Teig in eine große Form geben. Die Apfelstücke darüber verteilen. Etwa 30 bis 35 Minuten bei 200 Grad backen.

Die Äpfel kannst Du natürlich auch durch Pflaumen, Rhabarber oder, oder, oder ersetzen. Lasse Deiner Kreativität und Deinem Vorratsschrank freien Lauf. 🙂

Russischer Zupfkuchen

Yogi-Küche: Russischer Zupfkuchen

Früher liebte ich russischen Zupfkuchen. Als ich mich als Teen zum ersten Mal mit dem Backen beschäftigt habe, war das einer meiner ersten Rezepte. Natürlich waren damals Quark, Butter und Eier scheinbar unersetzlich. Und mit dem veganen Essen war Zupfkuchen nur noch eine alte Erinnerung. Aber nun habe ich endlich mein altes Rezept herausgekramt und super einfach veganisiert. Und da der Kuchen sooooo lecker ist, gibt es gleich das Rezept für ein Backblech. Wenn Du nur eine Springform füllen möchtest, nimm einfach die Hälfte. Du brauchst:

Für den Teig und die Streusel:

  • 500 g Mehl
  • 250 g Alsan
  • 250 g Zucker
  • 125 g Schoko-Soja-Pudding
  • 2 Backpulver
  • 6 EL Back-Kakao

Für die Füllung:

  • 800 g Seidentofu
  • 400 g fester Tofu
  • 150 Rohrzucker
  • Saft und Schale einer Zitrone
  • 1,5 Packungen Vanille-Pudding-Pulver
  • 5 EL Grieß

Die Zutaten für den Teig und die Streusel kneten. Zwei Drittel davon in eine gefettete Auflauform verteilen, am Rand hochziehen. Die Zutaten für die Füllung Zu einer flüssigen Masse verquirlen und auf dem Boden verteilen. Den restlichen Teig über die Tofu-Mischung verteilen. Bei 180 Grad und Umluft für 45 bis 55 Minuten backen. Eventuell den Kuchen nach einer halben Stunde abdecken, damit er nicht verbrennt. Den Ofen ausschalten und den Kuchen im warmen Ofen noch 20 bis 30 Minuten langsam abkühlen lassen.