Onigiri

Hier kommt ein wirklich schnell gemachter Snack, der wunderbar vorbereitet und überall mit hingenommen werden kann, ins Yogastudio, in den Zug, ins Büro. Ich nutze hierfür diese japanischen Formen, wenn Du geschickter bist als ich, kannst Du das aber auch mit der Hand formen. Dazu gibt es auf Youtube ganz viele Anleitungen.

Du brauchst:

  • 2 Cups Sushireis
  • 2 ,75 Cups Wasser
  • 1/2 TL Salz

Reis im Reiskocher im Sushimodus kochen. Das macht der ganz ohne mich und ich kann das sogar vorprogrammieren, damit der Reis morgens fertig ist, wenn ich aufstehe. Alternativ geht das natürlich auch nach Packungsanleitung im Topf. Wenn der Reis fertig ist:

  • 1 Cup Tiefkühlerbsen
  • 1 Cup Mais

zum Reis geben und im Warmhaltemodus für 5 bis 10 Minuten stehen lassen. Dann

  • 2 EL Schwarzer Sesam
  • 1 EL Mirin
  • 1 EL Sushi-Essig

dazugeben und alles gut vermischen.

Für die Füllung

  • 1 Päckchen veganen Frischkäse (z.B. Simply V natur)
  • 3 EL Schnittlauch
  • 1/2 TL Salz

vermischen.

Die Reisform mit klarem Wasser zwischen jedem Onigiri kurz ausspülen. Dann die Form 2/3 mit Reis füllen, eine Kuhle in der Mitte formen und dort etwas Füllung hineingeben. Dann die Form mit Reis auffüllen und den Deckel schließen und gut zudrücken. Dann den Deckel abnehmen und die Lasche am unteren Ende der Form kurz drücken, dann kommt Dein Onigiri ganz von allein heraus.

Du kannst natürlich auch noch Sushi-Blätter kleinschneiden und streifen schneiden, damit Du Dein Onigiri besser anfassen kannst. Ich mache es manchmal mit und manchmal ohne.

Die Onigiris sind wirklich schnell gemacht, sobald der Reis gekocht ist, sind alle Onigiris in etwa 15 Minuten fertig. Mit der kleineren der beiden Formen bekommst Du mit diesem Rezept 12 Onigiris.

Tofu-Ei

Ostern steht vor der Tür und traditionell gibt es am Gründonnerstag natürlich Spinat mit Kartoffeln. Dazu gehörte früher Ei, heute habe ich den perfekten Ei-Ersatz gefunden: gebratener Tofu. Das ist so leicht gemacht und so lecker. Ein Rezept für Kartoffeln und Spinat spare ich mir an dieser Stelle. Da gibt es selbst von den großen Firmen vegane Spinat-Varianten. 🙂 Für das „Ei“ brauchst Du:

  • 1 Tofu (Natur, fest, aber nicht zu fest)
  • Sesamöl
  • Kala Namak
  • Salz

Den Tofu in die richtige Größe schneiden, in Scheiben oder kleinere Dreiecke. Den Tofu von beiden Seiten ganz langsam im Sesamöl anbraten. Es entsteht eine leichte, bräunliche Kruste, die wie Spiegelei schmeckt. Am Ende mit Kala Namak und Salz würzen.

Reisbowl

Diese Reisbowls sind eine Mischung aus koreanischem Bibimbap und japanischem Frühstück. Du brauchst dafür Reis und ein wenig Kreativität. Hier stelle ich Dir ein paar meiner Varianten vor.

Du brauchst:

  • Sushi-Reis
  • Gemüse

Welches Gemüse Du verwendet, entscheidest Du ganz allein. Du brauchst von jedem nur sehr wenig. Ich mag gern:

  • Karotten (frisch)
  • Gurke (frisch)
  • Spinat (angedünstet)
  • Shitake-Pilze (gedämpft)
  • Aubergine (gedämpft)
  • Broccoli (frisch oder gedämpft)
  • Frühlingszwiebeln (frisch)
  • Avocado (frisch)
  • Erbsen (TK oder Schoten, gedämpft)
  • Spargel (gedämpft)
  • Kimchi

Die gedämpften Gemüsesorten können schnell mit dieser asiatischen Soße verfeinert werden.

Je nach dem was der Kühlschrank gerade hergibt, passt auch:

  • Tempeh
  • Tofu

Würzen ist absolut Geschmacksache. Ich nehme gern:

  • Sojasoße
  • Gomasio (mit oder ohne Algen)

Den Reis nach Anleitung kochen. Falls Du einen digitalen Reiskocher hast im Sushi-Modus. Mit Gemüse belegen. Ich nehme meist etwa 5 bis 6 verschiedenen Sorten. Fertig. Mit etwas Sojasoße und Gomasio würzen.

Orientalischer Reis aus dem Reiskocher

Seit ein paar Wochen habe ich einen digitalen Reiskocher. Nach meiner Japanreise habe ich unglaubliche 13 Monate überlegt, ob ich dieses Küchengerät jetzt brauche oder nicht. In Japan hat das wirklich jeder Haushalt. In den ersten 6 Wochen war der Reiskocher fast täglich im Gebrauch und er vereinfacht das Kochen unglaublich. Mein Originalrezept des orientalischen Reises findest Du hier. Es war bisher immer etwas aufwendig, aber mit dem Reiskocher habe ich es schnell abgewandelt. Du brauchst:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 EL Kokosfett
  • 2 Cups Basmati Reis
  • 1 Cup Erbsen
  • 1 Cup gewürfelten Karotten (etwa 1 große Karotte)
  • 1 Cup Cashewnüsse
  • 1/2 Becher Rosinen oder Sultaninen
  • 2 EL Baharat Gewürzmischung
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 TL Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • 2,5 Cups Wasser

Zwiebel und Kokosfett im Warmhaltemodus etwa 5 Minuten andünsten. Dann alle anderen Zutaten dazugeben. Umrühren. Schließen. Im Modus Reis – Fein kochen. Warten fertig.

Schnelles Red Thai Curry

Ich meine wirklich schnell. Mit ein paar Handgriffen ist dieses wunderbare Essen vorbereitet und dann kann es im Ofen vor sich hier brutzeln, während Du Zeit für etwas anderes hast. Ich habe lange nicht geglaubt, dass Tomaten und Kokosmilch zusammenpassen, aber dieses Essen ist ein echtes Geschmackserlebnis!

Du brauchst Gemüse, so viel, wie geschnitten in eine große Auflaufform passt. Erprobt habe ich folgende Varianten, mit Sicherheit gehen aber auch viele andere Kombinationen. Schau, was Du noch im Kühlschrank hast. Das ist eine perfekte Gelegenheit, um Reste aufzubrauchen.

  • Zucchini & Karotten & Auberginen & 1 EL Öl
  • Kürbis & Zucchini & 1 EL Öl
  • Blumenkohl (& Kohlgewürz) & 3 EL Wasser
  • Kürbis & Zucchini & Steckrübe & Karotten & 1 EL Öl

Das Gemüse Deiner Wahl waschen, in die gewünschte Größe schneiden und in einer Auflaufform verteilen. Es eignen sich Sesamöl oder Kokosöl. Falls Du Dich für Auberginen entscheidest, die brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Zuerst schneiden und dann 10 Minuten salzen, damit die Bitterstoffe entfernt werden. Die Auberginen oben auf die anderen Gemüsesorten legen, damit sie mehr Hitze abbekommen. Bei 180 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gemüse gewinnt, weich zu werden.

In der Zeit eine Soße zubereiten aus

Die Soße darf wirklich kräftig gewürzt sein, sie muss ja auch das ganze Gemüse würzen. Die Soße über das Gemüse geben, alles gut vermischen und weitere 25 bis 30 Minuten im Ofen backen.

Dazu passt wunderbar Basmatireis.

Ich bin gespannt, welche Gemüsesorten Du ausprobierst. Schicke mir gern eine Mail mit Deinen Versionen.

Guten Appetit!

Dicke Herbst-Gemüse-Suppe

Jetzt, wo es draußen ungemütlich wird, braucht mein Körper etwas, was wirklich von innen wärmt. Diese dicke Suppe ist daher genau das Richtige. Sie lässt sich auch herrlich vorbereiten und ist nach einem Herbstspaziergang dann auch ganz schnell fertig.

Du brauchst:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 kleine Kartoffeln
  • 1 Karotte (gern mit grün)
  • 1 kleines Stück Sellerie oder 1 bis 2 Stangen Selleriegrün
    alles waschen und kleinschneiden. Zusammen mit
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
    etwa 25 bis 30 Minuten weichkochen.

Parallel dazu

  • 1 große Süßkartoffel, geschält
  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis, mit Schalte, aber entkernt
    in grobe Stücke schneiden. Die Süßkartoffel und die Kürbis etwa 30 Minuten bei 180° Celsius im Ofen backen.

Aus der Gemüsebrühe das Lorbeerblatt rausnehmen, dann zusammen mit Süßkartoffel und Kürbis mit einem Pürrierstab mixen.

Bei den Toppings darfst Du gern kreativ werden. Ich mag zum Beispiel sehr gern Maronen, angebratene Pilze oder gebratenen Tempeh.

Wie immer gilt, sei kreativ. Wenn Du etwas von den Zutaten nicht da hast oder wirklich nicht magst, lass es weg oder tausche es aus. Ich verarbeite auch gern einfach noch Reste. So kommt dann gern noch mal ein Stück Zucchini hinein oder ein Schluck Kokosmilch oder oder oder. Du kannst auch einfach gern die Grundsuppe nehmen und das Ofengemüse komplett austauschen. Hier gehen zum Beispiel Pilze oder nur Süßkartoffel oder nur Kürbis oder oder oder. Das Ofengemüse sollte aber unbedingt aus dem Ofen kommen und nicht mitkochen, dadurch wird es einfach viel aromatischer und die Konsistenz cremiger.

Porridge

Mit einem warmen Frühstück startet der Tag doch gleich viel besser. Für eine Person brauchst Du

  • 1 Becher Pflanzenmilch
  • 1/2 Becher Haferflocken

Optional:

  • Dattelsirup
  • Zimt
  • Sultaninen
  • Leinsamen
  • Chia
  • Kakaopulver
  • Nüsse

Alles zusammen aufkochen. Wenn Du Dein Porridge flüssiger magst, einfach etwas mehr Pflanzenmilch hinzugeben. Zum Schluss bedecken mit einer großen Portion

  • frisches Obst.

Je nach Süße des Obsts braucht Ihr keinen Dattelsirup. Guten Appetit!

Linsen-Spinat-Gericht

Zugegeben ausnahmsweise mal ein etwas aufwändigeres Rezept. Aber es lohnt sich, der Ernte aus dem Garten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Du brauchst:

  • 200 g Berglinsen
    Berglinsen nach Packungsbereitung kochen und zur Seite stellen.

  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch (optional)
  • 300 g Möhren, geputzt und in kleine Stücke geschnitten
    in Olivenöl anbraten.

  • 300 g Spinat oder Mangold, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 5 Tomaten, gehackt
  • 5 EL Kokosmilch
    dazugeben und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Mit
  • 3 EL Currypulver
  • Salz würzen.
    Alles zur Zwiebel-Knoblauch-Möhren-Mischen dazugeben, gekochte Linsen untermischen.

In der Zwischenzeit. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

  • 250 g Tempeh, grob gewürfelt
  • 300 g Hokaido-Kürbis, gewürfelt
    Tempeh und Kürbis mit
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 EL Paprikapulver,
  • 1/2 TL Salz
    würzen. Alles gut vermischen. Tempeh auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Zum Kürbis noch 2 EL Stärke geben und nochmals kräftig mischen. Kürbis mit auf das Backblech legen. 15 Minuten im Backhofen garen.

Das Linsengericht auf den Teller geben. Tempeh und Kürbis oben darauf verteilen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder arabisches Brot.

Spinat oder Mangold können auch gefrostet genommen werden.

Joghurt

Ist Dir schon aufgefallen, dass es seit dem Frühjahr auf meinem Gemüse sehr häufig Joghurt gibt? Das liegt daran, dass ich jahrelang meinem Mann ein bisschen neidisch zugesehen habe, wenn er auf unser Lumpenblech Joghurt gegossen hat und ich noch keinen wirklich guten veganen Joghurt gefunden hatte. Aber jetzt habe ich ihn und jetzt hole ich die letzten Jahre nach und mein Mann isst auch nur noch den. 🙂

Du brauchst

  • 1 Becher Provamel Sojajoghurt ohne Zucker
  • Saft einer kleinen Zitronen
  • 1/2 TL Salz
  • 2 bis 3 geriebene oder zerdrückte Knoblauchzehen

Alles mischen und mindestens 2 Stunden kalt stellen. Ich verwende hier den Joghurt von Provamel, da ich den wirklich lecker finde und nach dem der Joghurt durchgezogen ist, der typische Sojageschmack auch vollkommen verflogen ist.

Dieser Joghurt passt natürlich auch auf Auberginen mit Tomatensoße und zu allen anderen herzhaften Gerichten, auf denen Joghurt schmeckt.

Tsatsiki

Die Grillsaison ist bei uns bereits eröffnet. Da darf Tsatsiki nicht fehlen. Es hat wirklich gedauert, aber jetzt gibt es richtig gute pflanzliche Joghurt- und Quarkalternativen. Niemand kommt bei diesem Rezept auf die Idee, dass der vegan ist. Ich verwende den Soja-Naturjoghurt und auch die Quark-Alternative von Provamel. Bei allen anderen ist mir persönlich der Soja-, Kokos- oder Mandelgeschmack zu intensiv.

Ich mache hier immer gleich eine riesige Portion, da der Tsatsiki so vielseitig einsetzbar ist und wir Reste auch einfach mit Paprika- oder Gurkensticks wegnaschen

  • 1 Becher Provamel Sojajoghurt Natur
  • 1 Becher Provamel Quarkalternative
  • 1 Salatgurke, geraspelt
  • 5 EL Dill
  • 5 Knoblauchzehen, gehackt
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl, am liebsten griechisches Kalamataöl

Alles vermischen. Fertig. Gern ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

Die Konsistenz ist bei der Mischung von Joghurt- und Quarkalternative aus meiner Sicht perfekt, aber es geht natürlich auch nur mit Joghurt- oder Quarkalternative.

Passt zum Grill, zu Gemüsesticks, aufs Frühstücksbrötchen, zu Ofenkartoffeln, auf Couscous, zu den Auberginen mit Tomatensoße, auf einen Meze-Teller und und und.