Reisbowl

Diese Reisbowls sind eine Mischung aus koreanischem Bibimbap und japanischem Frühstück. Du brauchst dafür Reis und ein wenig Kreativität. Hier stelle ich Dir ein paar meiner Varianten vor.

Du brauchst:

  • Sushi-Reis
  • Gemüse

Welches Gemüse Du verwendet, entscheidest Du ganz allein. Du brauchst von jedem nur sehr wenig. Ich mag gern:

  • Karotten (frisch)
  • Gurke (frisch)
  • Spinat (angedünstet)
  • Shitake-Pilze (gedämpft)
  • Aubergine (gedämpft)
  • Broccoli (frisch oder gedämpft)
  • Frühlingszwiebeln (frisch)
  • Avocado (frisch)
  • Erbsen (TK oder Schoten, gedämpft)
  • Spargel (gedämpft)
  • Kimchi

Die gedämpften Gemüsesorten können schnell mit dieser asiatischen Soße verfeinert werden.

Je nach dem was der Kühlschrank gerade hergibt, passt auch:

  • Tempeh
  • Tofu

Würzen ist absolut Geschmacksache. Ich nehme gern:

  • Sojasoße
  • Gomasio (mit oder ohne Algen)

Den Reis nach Anleitung kochen. Falls Du einen digitalen Reiskocher hast im Sushi-Modus. Mit Gemüse belegen. Ich nehme meist etwa 5 bis 6 verschiedenen Sorten. Fertig. Mit etwas Sojasoße und Gomasio würzen.

Porridge

Mit einem warmen Frühstück startet der Tag doch gleich viel besser. Für eine Person brauchst Du

  • 1 Becher Pflanzenmilch
  • 1/2 Becher Haferflocken

Optional:

  • Dattelsirup
  • Zimt
  • Sultaninen
  • Leinsamen
  • Chia
  • Kakaopulver
  • Nüsse

Alles zusammen aufkochen. Wenn Du Dein Porridge flüssiger magst, einfach etwas mehr Pflanzenmilch hinzugeben. Zum Schluss bedecken mit einer großen Portion

  • frisches Obst.

Je nach Süße des Obsts braucht Ihr keinen Dattelsirup. Guten Appetit!

Veganes Omelette

Mal wieder ein sehr einfaches Rezept. Hauptzutat ist mal wieder meine wichtigste Proteinquelle: Die Kichererbse.

Du brauchst für den Grundteig:

  • 1 Becher Kichererbsenmehl
  • 1 Becher Pflanzenjoghurt
  • 1,5 Becher Wasser
  • 1 TL Backpulver

Alles verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.

Für ein herzhaftes Omelette noch:

  • 1 TL Kala Namak
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma & 1 Prise Pfeffer (optional)
  • 1 Frühlingszwiebel in Ringen (optional)

dazugeben und in einer Pfanne mit 1 TL Bratöl braten.

Mit dieser Menge werden es in meiner großen Pfanne 3 Omelette. Dazu passen zum Beispiel angebratene Tomaten, Pilze, Spinat, Spargel oder oder oder.

Porridge Violett

Momentan ist mein Porridge violett und noch leckerer als bisher. Du brauchst

  • 1,5 Becher Pflanzenmilch
  • 1/2 Becher Haferflocken
  • 3 EL Sauerkirschen (frisch oder TK)
  • 3 EL Heidelbeeren (frisch oder TK)
  • 1 EL Chia-Samen
  • 1 EL Dattelsirup
  • 1/2 TL Zimt

Alles zusammen aufkochen lassen. Fertig. Oder mit folgenden Zutaten belegen.

  • 1 EL Leinsamen, geschrotet
  • Obst

Gefrorene Sauerkirschen und Heidelbeeren schmecken zwar ganz anderes als frisch, sind aber dennoch super lecker.

Momentan habe ich meist Mango und Banane auf meinem Porridge. Aber da kannst Du ganz kreativ sein.

Tsatsiki

Die Grillsaison ist bei uns bereits eröffnet. Da darf Tsatsiki nicht fehlen. Es hat wirklich gedauert, aber jetzt gibt es richtig gute pflanzliche Joghurt- und Quarkalternativen. Niemand kommt bei diesem Rezept auf die Idee, dass der vegan ist. Ich verwende den Soja-Naturjoghurt und auch die Quark-Alternative von Provamel. Bei allen anderen ist mir persönlich der Soja-, Kokos- oder Mandelgeschmack zu intensiv.

Ich mache hier immer gleich eine riesige Portion, da der Tsatsiki so vielseitig einsetzbar ist und wir Reste auch einfach mit Paprika- oder Gurkensticks wegnaschen

  • 1 Becher Provamel Sojajoghurt Natur
  • 1 Becher Provamel Quarkalternative
  • 1 Salatgurke, geraspelt
  • 5 EL Dill
  • 5 Knoblauchzehen, gehackt
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl, am liebsten griechisches Kalamataöl

Alles vermischen. Fertig. Gern ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

Die Konsistenz ist bei der Mischung von Joghurt- und Quarkalternative aus meiner Sicht perfekt, aber es geht natürlich auch nur mit Joghurt- oder Quarkalternative.

Passt zum Grill, zu Gemüsesticks, aufs Frühstücksbrötchen, zu Ofenkartoffeln, auf Couscous, zu den Auberginen mit Tomatensoße, auf einen Meze-Teller und und und.

Vitamin-Kick

Ein Rezept für Obstsalat ist eigentlich überflüssig, so einfach wie das geht. Aber hier kommt meine aktuelle Lieblingsversion. Genau das richtige Essen, um gut über den Winter und in den Frühling zu kommen. Das besondere an diesem Salat sind die Bitterstoffe in der Grapefruit und im Chicorée, die die Verdauung und den Stoffwechsel so richtig anfeuern.

Du brauchst:

  • 2 Chicorée
  • 1 Grapefruit
  • 2 Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 1 Kiwi
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 Kaki
  • 1 TL Honigersatz (optional)

Du kannst natürlich noch Dein Lieblingsobst hinzufügen oder einfach das, was noch da ist und gerade jetzt gegessen werden sollte. Aber traue Dich immer auch mal, etwas Neues auszuprobieren. Wichtig ist es, dass auf jeden Fall rotes, gelbes und grünes Obst dabei ist.

Hafer-Cookies

Einfach. Gesund. Schnell. Lecker. Zuckerfrei.
Alles, was ich für diese Cookies brauche, habe ich immer zu Hause.

Für ein Blech brauchst Du:

  • 3 Bananen
  • 300 bis 400 g Haferflocken (Hälfte-Hälfte zart und kernig)
  • 1 Hand Rosinen
  • 1 TL Zimt

Die Bananen zerquetschen und mit den anderen Zutaten vermischen. Zu Cookies formen. Bei 180 Grad und Umluft etwa 17 Minuten backen.

Die Bananen können mit Apfelmus ersetzt werden. Das macht die Cookies noch frischer.

Wenn Du nicht genug Bananen hast, kannst Du auch gern noch Pflanzenjoghurt dazugeben.

Haselnuss Hummus

Ich bin süchtig nach Hummus. Hier kommt meine neueste Version, dieses Mal mit Haselnüssen. Du brauchst:

  • 1 große Dose Kichererbsen (inklusive Kichererbsenwassers)
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 EL Haselnussmus
  • 1 EL Apfelessig
  • Salz
  • 2 TL Ras el Hanout
  • 1 TL Zimt

Alles im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. Passt hervorragend zu arabischem Brot oder einem herbstlichen Ofengemüse.

Baba Ganoush

Ich weiß gar nicht mehr, was ich früher gegessen habe, als ich noch nicht von Hummus und Baba Ganoush gelebt habe. In Berlin gibt es das an jeder Ecke und es ist wirklich immer lecker. Aber Du kannst das wirklich auch sehr schnell zu Hause machen.

Du brauchst

  • 2 bis 3 Auberginen
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tahini
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz

Die Auberginen würfeln und mit Salz bestreuen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann abspülen und 10 Minuten in Öl anbraten.
Gehackten Knoblauch, Tahini, Zitronensaft und Salz dazugeben und pürieren.

Optional eine klein geschnittene Frühlingszwiebel unterrühren.

Schmeckt zu Brot, auf Wraps als Dip oder einfach pur.

Großes Dinkel-Hafer-Brot

Das Brot ist ursprünglich eine Abwandlung vom schnellen Dinkel-Brot. Aber da es so lecker ist, hat es einen eigenen Rezepteintrag verdient. Es ist auch noch nach Tagen super saftig und wirklich voll mit guten Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien.

Du brauchst:

  • 800 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 250 g Haferflocken
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Leinsamen, geschrotet
  • 100 g Sesam
  • 3 TL Salz
  • 2 Päckchen Trockenhefe

Alle trockenen Zutaten gut vermischen.

  • 1 l Wasser, lauwarm
  • 5 EL Apfelessig
  • 2 EL Reissirup (oder Ähnliches)
  • 3 große Möhren, grob geraspelt

Die flüssigen Zutaten mit den Möhren vermischen und dann über die trockenen Zutaten gießen und gut verrühren.

Das Brot in einer größeren Form an einem warmen Ort mit einem Küchentuch abgedeckt 30 Minuten gehen lassen, gern in Heizungsnähe. Währenddessen den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot etwa 1 Stunde backen, dann aus der Form nehmen und noch einmal 20 bis 30 Minuten backen.

Das Brot kann natürlich auch nur mit der Hälfte der Zutaten gebacken werden, dann passt es auch wieder in eine Kastenform. Die Backzeiten müssen dann aber angepasst werden.