Linsen-Spinat-Gericht

Zugegeben ausnahmsweise mal ein etwas aufwändigeres Rezept. Aber es lohnt sich, der Ernte aus dem Garten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

In der Zwischenzeit. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

  • 250 g Tempeh, grob gewürfelt
  • 300 g Hokaido-Kürbis, gewürfelt
    Tempeh und Kürbis mit
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 EL Paprikapulver,
  • 1/2 TL Salz
    würzen. Alles gut vermischen. Tempeh auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Zum Kürbis noch 2 EL Stärke geben und nochmals kräftig mischen. Kürbis mit auf das Backblech legen. 15 Minuten im Backhofen garen.

Das Linsengericht auf den Teller geben. Tempeh und Kürbis oben darauf verteilen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder arabisches Brot.

Spinat oder Mangold können auch gefrostet genommen werden.

Sommerrollen

Ein wunderbares leichtes Gericht. Schnell gemacht und auch mit Gästen und insbesondere den ganz Lütten ein besonderes farbenfrohes Ereignis.

Wie immer kannst Du kreativ sein, hier aber noch mehr als sonst.

Du brauchst unbedingt:

  • Reispapier
  • Gemüse
  • Soße
  • Einen sehr großen Teller oder eine flache große Schüssel mit lauwarmen Wasser

Optional

  • Glasnudeln oder Reisnudeln
  • Tofu
  • Pilze
  • Obst
  • Koriander
  • Schwarze Sesamsamen
  • Sprossen

Als Gemüse passt eigentlich alles, was Du gern ist. Das meiste geht roh. Ich mag super gern Möhren, Paprika und Rotkohl, aber habe auch oft Avocado, Pilze und Gurken dabei. Je bunter desto besser.

Die Glasnudeln übergieße ich nur mit heißem Wasser. Nach ein paar Minuten sind die dann schon fertig. Reisnudeln nach Packunsanleitung zubereiten.

Für den Tofu verwende ich am liebsten den frittierten aus dem Asialaden. Hier musst Du aber aufpassen, dass Du einen erwischst, der keine Chemie enthält. In Berlin gibt es da wirklich sehr guten.

Besonders gut passt als Obst Mango oder Pfirsich. Sehr schön sehen auch Erdbeeren aus. Aber nimm einfach das, was Du am liebsten hast, falls Du den Rollen eine süße Komponente geben möchtest.

Bei mir gibt immer schnelle Erdnussoße, bei der ich 10 EL Kokosmilch und 2 EL Erdnussmuß kurz aufkoche und dann mit 1 EL Sojasoße würze. Wenn ich keine Lust darauf habe, geht auch Sojasoße oder No-Fish-Soße.

Yogi-Küche: Sommerrrollen

Zubereitung: Egal, was Du ausgesucht hast: Alles so schneiden, dass es dann gut in die Rollen passt. Die Reispapierrollen kurz in das Wasser halten (3 bis 5 Sekunden reichen völlig) und dann auf Deinen Teller legen und belegen. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden ist das Papier so weich, dass Du es direkt zusammenrollen kannst. Das kannst Du vorbereiten, aber auch herrlich als gemeinsames „Koch“-Erlebnis mit Deinen Gästen oder Kids frisch am Tisch zubereiten.

Achtung: Hier wird viel weniger Inhalt benötigt, als ich immer denke. Es bleibt immer etwas übrig. Das kann natürlich noch gesnackt werden oder passt am nächsten Tag in die Rohkost-Box fürs Büro.

Schickt mir gern Bilder von Euren Kreationen. Ich bin gespannt, was Ihr da alles zusammenrollt.

Großes Dinkel-Hafer-Brot

Das Brot ist ursprünglich eine Abwandlung vom schnellen Dinkel-Brot. Aber da es so lecker ist, hat es einen eigenen Rezepteintrag verdient. Es ist auch noch nach Tagen super saftig und wirklich voll mit guten Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien.

Du brauchst:

  • 800 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 250 g Haferflocken
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Leinsamen, geschrotet
  • 100 g Sesam
  • 3 TL Salz
  • 2 Päckchen Trockenhefe

Alle trockenen Zutaten gut vermischen.

  • 1 l Wasser, lauwarm
  • 5 EL Apfelessig
  • 2 EL Reissirup (oder Ähnliches)
  • 3 große Möhren, grob geraspelt

Die flüssigen Zutaten mit den Möhren vermischen und dann über die trockenen Zutaten gießen und gut verrühren.

Das Brot in einer größeren Form an einem warmen Ort mit einem Küchentuch abgedeckt 30 Minuten gehen lassen, gern in Heizungsnähe. Währenddessen den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot etwa 1 Stunde backen, dann aus der Form nehmen und noch einmal 20 bis 30 Minuten backen.

Das Brot kann natürlich auch nur mit der Hälfte der Zutaten gebacken werden, dann passt es auch wieder in eine Kastenform. Die Backzeiten müssen dann aber angepasst werden.