Schnelles Red Thai Curry

Ich meine wirklich schnell. Mit ein paar Handgriffen ist dieses wunderbare Essen vorbereitet und dann kann es im Ofen vor sich hier brutzeln, während Du Zeit für etwas anderes hast. Ich habe lange nicht geglaubt, dass Tomaten und Kokosmilch zusammenpassen, aber dieses Essen ist ein echtes Geschmackserlebnis!

Du brauchst Gemüse, so viel, wie geschnitten in eine große Auflaufform passt. Erprobt habe ich folgende Varianten, mit Sicherheit gehen aber auch viele andere Kombinationen. Schau, was Du noch im Kühlschrank hast. Das ist eine perfekte Gelegenheit, um Reste aufzubrauchen.

  • Zucchini & Karotten & Auberginen & 1 EL Öl
  • Kürbis & Zucchini & 1 EL Öl
  • Blumenkohl (& Kohlgewürz) & 3 EL Wasser
  • Kürbis & Zucchini & Steckrübe & Karotten & 1 EL Öl

Das Gemüse Deiner Wahl waschen, in die gewünschte Größe schneiden und in einer Auflaufform verteilen. Es eignen sich Sesamöl oder Kokosöl. Falls Du Dich für Auberginen entscheidest, die brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Zuerst schneiden und dann 10 Minuten salzen, damit die Bitterstoffe entfernt werden. Die Auberginen oben auf die anderen Gemüsesorten legen, damit sie mehr Hitze abbekommen. Bei 180 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gemüse gewinnt, weich zu werden.

In der Zeit eine Soße zubereiten aus

Die Soße darf wirklich kräftig gewürzt sein, sie muss ja auch das ganze Gemüse würzen. Die Soße über das Gemüse geben, alles gut vermischen und weitere 25 bis 30 Minuten im Ofen backen.

Dazu passt wunderbar Basmatireis.

Ich bin gespannt, welche Gemüsesorten Du ausprobierst. Schicke mir gern eine Mail mit Deinen Versionen.

Guten Appetit!

Dicke Herbst-Gemüse-Suppe

Jetzt, wo es draußen ungemütlich wird, braucht mein Körper etwas, was wirklich von innen wärmt. Diese dicke Suppe ist daher genau das Richtige. Sie lässt sich auch herrlich vorbereiten und ist nach einem Herbstspaziergang dann auch ganz schnell fertig.

Du brauchst:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 kleine Kartoffeln
  • 1 Karotte (gern mit grün)
  • 1 kleines Stück Sellerie oder 1 bis 2 Stangen Selleriegrün
    alles waschen und kleinschneiden. Zusammen mit
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
    etwa 25 bis 30 Minuten weichkochen.

Parallel dazu

  • 1 große Süßkartoffel, geschält
  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis, mit Schalte, aber entkernt
    in grobe Stücke schneiden. Die Süßkartoffel und die Kürbis etwa 30 Minuten bei 180° Celsius im Ofen backen.

Aus der Gemüsebrühe das Lorbeerblatt rausnehmen, dann zusammen mit Süßkartoffel und Kürbis mit einem Pürrierstab mixen.

Bei den Toppings darfst Du gern kreativ werden. Ich mag zum Beispiel sehr gern Maronen, angebratene Pilze oder gebratenen Tempeh.

Wie immer gilt, sei kreativ. Wenn Du etwas von den Zutaten nicht da hast oder wirklich nicht magst, lass es weg oder tausche es aus. Ich verarbeite auch gern einfach noch Reste. So kommt dann gern noch mal ein Stück Zucchini hinein oder ein Schluck Kokosmilch oder oder oder. Du kannst auch einfach gern die Grundsuppe nehmen und das Ofengemüse komplett austauschen. Hier gehen zum Beispiel Pilze oder nur Süßkartoffel oder nur Kürbis oder oder oder. Das Ofengemüse sollte aber unbedingt aus dem Ofen kommen und nicht mitkochen, dadurch wird es einfach viel aromatischer und die Konsistenz cremiger.

Linsen-Spinat-Gericht

Zugegeben ausnahmsweise mal ein etwas aufwändigeres Rezept. Aber es lohnt sich, der Ernte aus dem Garten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Du brauchst:

  • 200 g Berglinsen
    Berglinsen nach Packungsbereitung kochen und zur Seite stellen.

  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch (optional)
  • 300 g Möhren, geputzt und in kleine Stücke geschnitten
    in Olivenöl anbraten.

  • 300 g Spinat oder Mangold, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 5 Tomaten, gehackt
  • 5 EL Kokosmilch
    dazugeben und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Mit
  • 3 EL Currypulver
  • Salz würzen.
    Alles zur Zwiebel-Knoblauch-Möhren-Mischen dazugeben, gekochte Linsen untermischen.

In der Zwischenzeit. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

  • 250 g Tempeh, grob gewürfelt
  • 300 g Hokaido-Kürbis, gewürfelt
    Tempeh und Kürbis mit
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 EL Paprikapulver,
  • 1/2 TL Salz
    würzen. Alles gut vermischen. Tempeh auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Zum Kürbis noch 2 EL Stärke geben und nochmals kräftig mischen. Kürbis mit auf das Backblech legen. 15 Minuten im Backhofen garen.

Das Linsengericht auf den Teller geben. Tempeh und Kürbis oben darauf verteilen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder arabisches Brot.

Spinat oder Mangold können auch gefrostet genommen werden.

Veganes Omelette

Mal wieder ein sehr einfaches Rezept. Hauptzutat ist mal wieder meine wichtigste Proteinquelle: Die Kichererbse.

Du brauchst für den Grundteig:

  • 1 Becher Kichererbsenmehl
  • 1 Becher Pflanzenjoghurt
  • 1,5 Becher Wasser
  • 1 TL Backpulver

Alles verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.

Für ein herzhaftes Omelette noch:

  • 1 TL Kala Namak
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kurkuma & 1 Prise Pfeffer (optional)
  • 1 Frühlingszwiebel in Ringen (optional)

dazugeben und in einer Pfanne mit 1 TL Bratöl braten.

Mit dieser Menge werden es in meiner großen Pfanne 3 Omelette. Dazu passen zum Beispiel angebratene Tomaten, Pilze, Spinat, Spargel oder oder oder.

Erdbeer-Rhabarber-Auflauf

Es ist Rhabarber Zeit! Den weltbesten Rhabarber-Crumble kennt Ihr schon. Hier kommt ein leckerer Auflauf, den Du direkt warm aus dem Ofen oder falls Du es ausgehalten hast und er abkühlen konnte, auch am nächsten Tag noch kalt genießen kannst.

Du brauchst:

  • 4 Stangen Rhabarber
  • Zimt
  • 1 EL Rohrzucker
  • 500 g Erdbeeren

Quarkcreme

  • 400 g Seidentofu
  • 400 g Tofu, fest
  • 100 g Rohrzucker
  • Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver oder 40 g Maisstärke
  • 1 bis 2 Päckchen Vanillezucker

Den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden und mit 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Zimt bestreuen. Bei 200 Grad für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Erdbeeren in dieser Zeit schneiden und Quark-Creme zubereiten. Für die Quark-Creme alle Zutaten in einem Mixer fein pürieren. Zuerst die Erdbeeren und dann die Quark-Creme auf dem Rhabarber verteilen und weiter 15 Minuten backen.

Geht mit Sicherheit auch mit anderen Obstsorten. Sei kreativ und erzähle mir gern davon.

Zitronen-Knoblauch-Kartoffeln

So einfach und so lecker. Der Arbeitsaufwand liegt bei maximal 3 Minuten. Geht natürlich auch aus dem Kugelgrill. 🙂

Du brauchst:

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 5 bis 10 Knoblauchzehen
  • 2 Zitronen
  • 2 EL Olivenöl

Kartoffeln waschen. Knoblauch schälen. 1 Zitrone in Scheiben schneiden, 1 Zitrone auspressen. Alle Zutaten mischen und etwa 40 bis 50 Minuten im Ofen bei 180 Grad backen.

Passt z.B. zu Kräuterquark, Tatsiki, zum Grill, zu Spargel und Sauce Hollandaise

Tsatsiki

Die Grillsaison ist bei uns bereits eröffnet. Da darf Tsatsiki nicht fehlen. Es hat wirklich gedauert, aber jetzt gibt es richtig gute pflanzliche Joghurt- und Quarkalternativen. Niemand kommt bei diesem Rezept auf die Idee, dass der vegan ist. Ich verwende den Soja-Naturjoghurt und auch die Quark-Alternative von Provamel. Bei allen anderen ist mir persönlich der Soja-, Kokos- oder Mandelgeschmack zu intensiv.

Ich mache hier immer gleich eine riesige Portion, da der Tsatsiki so vielseitig einsetzbar ist und wir Reste auch einfach mit Paprika- oder Gurkensticks wegnaschen

  • 1 Becher Provamel Sojajoghurt Natur
  • 1 Becher Provamel Quarkalternative
  • 1 Salatgurke, geraspelt
  • 5 EL Dill
  • 5 Knoblauchzehen, gehackt
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl, am liebsten griechisches Kalamataöl

Alles vermischen. Fertig. Gern ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

Die Konsistenz ist bei der Mischung von Joghurt- und Quarkalternative aus meiner Sicht perfekt, aber es geht natürlich auch nur mit Joghurt- oder Quarkalternative.

Passt zum Grill, zu Gemüsesticks, aufs Frühstücksbrötchen, zu Ofenkartoffeln, auf Couscous, zu den Auberginen mit Tomatensoße, auf einen Meze-Teller und und und.

Auberginen mit Miso

Hier kommt eine kleine Erinnerung an meinen Japan-Urlaub. Miso gibt es da ständig und auch schon kleine Kinder dippen darin ihr Gemüse. Dieses einfache Rezept ist wirklich lecker:

  • 2 Auberginen
  • 2 TL Misopaste
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Dattelsirup
  • Salz

Die Auberginen kreuzweise einschneiden und mit Salz einreiben. 15 Minuten warten. In dieser Zeit die Marinade aus Misopaste, Knoblauch, Sesamöl und Dattelsirup zubereiten. Das Salz abwischen und die Auberginen mit der Marinade bestreichen. Im Ofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen, bis die Auberginen weich sind. Das funktioniert natürlich auch wunderbar auf einem Kugelgrill.

Herbstliches Ofengemüse

Ofengemüse gibt es bei uns zu jeder Jahreszeit. Im Herbst gibt es dazu wunderbares Gemüse frisch aus dem Garten.

Die Grundzutaten sind:

  • Kleine Kartoffeln
  • Möhren
  • Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Tamari Soße (optional)

Je nach Vorliebe und Kühlschranklage

  • Ras El Hanout
  • Champignons
  • Maronen
  • Rosenkohl & ayurvedisches Kohlgewürz
  • Kürbis
  • Steckrübe
  • Rote Beete

Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit Olivenöl und Tamari Soße mischen. Im Ofen 45 bis 60 Minuten bei 180° Celsius. Dazu passt Haselnuss Hummus.

Schneller Apfelkuchen

Du brauchst ganz schnell einen Kuchen, der etwas her macht und natürlich auch vegan ist? Du hast keine Zeit oder Lust, noch mal einzukaufen? Diese Zutaten stehen eigentlich immer in meiner Küche herum. Für eine große Form brauchst Du:

  • 800 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 g Zucker
  • 2 Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Zimt
  • 800 ml Wasser
  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelessig

Die trockenen und flüssigen Zutaten getrennt vermischen. Dann gemeinsam verrühren.

  • 500 g Apfelstücke

Den Teig in eine große Form geben. Die Apfelstücke darüber verteilen. Etwa 30 bis 35 Minuten bei 200 Grad backen.

Die Äpfel kannst Du natürlich auch durch Pflaumen, Rhabarber oder, oder, oder ersetzen. Lasse Deiner Kreativität und Deinem Vorratsschrank freien Lauf. 🙂