Sommerrollen

Ein wunderbares leichtes Gericht. Schnell gemacht und auch mit Gästen und insbesondere den ganz Lütten ein besonderes farbenfrohes Ereignis.

Wie immer kannst Du kreativ sein, hier aber noch mehr als sonst.

Yogi-Küche: Sommerrrollen

Du brauchst unbedingt:

  • Reispapier
  • Gemüse
  • Soße
  • Einen sehr großen Teller oder eine flache große Schüssel mit lauwarmen Wasser

Optional

  • Glasnudeln oder Reisnudeln
  • Tofu
  • Pilze
  • Obst
  • Koriander
  • Schwarze Sesamsamen
  • Sprossen

Als Gemüse passt eigentlich alles, was Du gern ist. Das meiste geht roh. Ich mag super gern Möhren, Paprika und Rotkohl, aber habe auch oft Avocado, Pilze und Gurken dabei. Je bunter desto besser.

Die Glasnudeln übergieße ich nur mit heißem Wasser. Nach ein paar Minuten sind die dann schon fertig. Reisnudeln nach Packunsanleitung zubereiten.

Für den Tofu verwende ich am liebsten den frittierten aus dem Asialaden. Hier musst Du aber aufpassen, dass Du einen erwischst, der keine Chemie enthält. In Berlin gibt es da wirklich sehr guten.

Besonders gut passt als Obst Mango oder Pfirsich. Sehr schön sehen auch Erdbeeren aus. Aber nimm einfach das, was Du am liebsten hast, falls Du den Rollen eine süße Komponente geben möchtest.

Bei mir gibt immer schnelle Erdnussoße, bei der ich 10 EL Kokosmilch und 2 EL Erdnussmuß kurz aufkoche und dann mit 1 EL Sojasoße würze. Wenn ich keine Lust darauf habe, geht auch Sojasoße oder No-Fish-Soße.

Yogi-Küche: Sommerrrollen

Zubereitung: Egal, was Du ausgesucht hast: Alles so schneiden, dass es dann gut in die Rollen passt. Die Reispapierrollen kurz in das Wasser halten (3 bis 5 Sekunden reichen völlig) und dann auf Deinen Teller legen und belegen. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden ist das Papier so weich, dass Du es direkt zusammenrollen kannst. Das kannst Du vorbereiten, aber auch herrlich als gemeinsames „Koch“-Erlebnis mit Deinen Gästen oder Kids frisch am Tisch zubereiten.

Achtung: Hier wird viel weniger Inhalt benötigt, als ich immer denke. Es bleibt immer etwas übrig. Das kann natürlich noch gesnackt werden oder passt am nächsten Tag in die Rohkost-Box fürs Büro.

Schickt mir gern Bilder von Euren Kreationen. Ich bin gespannt, was Ihr da alles zusammenrollt.

Erdbeer-Rhabarber-Auflauf

Es ist Rhabarber Zeit! Den weltbesten Rhabarber-Crumble kennt Ihr schon. Hier kommt ein leckerer Auflauf, den Du direkt warm aus dem Ofen oder falls Du es ausgehalten hast und er abkühlen konnte, auch am nächsten Tag noch kalt genießen kannst.

YOGI-KÜCHE: Erdbeer-Rhabarber-Auflauf

Du brauchst:

  • 4 Stangen Rhabarber
  • Zimt
  • 1 EL Rohrzucker
  • 500 g Erdbeeren

Quarkcreme

  • 400 g Seidentofu
  • 400 g Tofu, fest
  • 100 g Rohrzucker
  • Saft und Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver oder 40 g Maisstärke
  • 1 bis 2 Päckchen Vanillezucker

Den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden und mit 1 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Zimt bestreuen. Bei 200 Grad für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

Erdbeeren in dieser Zeit schneiden und Quark-Creme zubereiten. Für die Quark-Creme alle Zutaten in einem Mixer fein pürieren. Zuerst die Erdbeeren und dann die Quark-Creme auf dem Rhabarber verteilen und weiter 15 Minuten backen.

Geht mit Sicherheit auch mit anderen Obstsorten. Sei kreativ und erzähle mir gern davon.

Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Yogi-Küche: Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Ich bin im Himmel! Es ist tatsächlich möglich, Quarkkuchen auch vegan so zu backen, dass er einfach himmlisch ist. Ich wollte mich ja lange nicht an Seidentofu heranwagen, bis ich in Japan dann doch leckere Zubereitungsvarianten kennengelernt habe. Mittlerweile habe ich immer Seidentofu zu Hause. Und dieser Kuchen ist das beste, was daraus gezaubert werden kann. Der Kuchen braucht natürlich keinen Boden. Richtig leckerer sächsischer Quarkkuchen braucht auch keinen Boden. 🙂

  • 800 g Seidentofu
  • 400 g Natur Tofu
  • 200 g Rohrzucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (alternativ 80 g Maisstärke)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • Saft und Schale von 2 Zitronen

Alles zusammen im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse fein pürieren. In eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform oder Backform gießen.

  • 10 Löffel Kirschen

Ich hatte aus dem letzten Sommer noch Kirschkompott im Glas, geht aber bestimmt auch mit frischen oder gefrorenen Kirschen auf der Quarkmasse in Klecksen verteilen.

  • 500 ml Pflanzenmilch oder Kirschwasser
  • 1 Päckchen Vanillepudding (alternativ 40 Gramm Maisstärke)
  • 200 g Mohn
  • 3 EL Rohrzucker
  • 5 EL Rosinen (optional)

Die Pflanzenmilch aufkochen, sobald sie kocht alle anderen Zutaten dazugeben und kräftig rühren. Die Mohnmasse in weiteren Klecksen auf dem Kuchen verteilen. Mit einem Löffel ein ganz klein wenig die Kirschen und den Mohn in die Quarkschicht einarbeiten.

Bei 180 Grad Umluft etwa 1 Stunde backen. So schwer es auch fällt, den Kuchen vollständig abkühlen lassen. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt er am besten.

Erprobte Varianten 🙂

  • Rhabarber-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 500 g Rhabarber, geschält und in Stücke geschnitten, darin und darauf verteilen.
  • Mohn-Mandarinen-Quark-Kuchen: Kirschen durch Mandarinen aus dem Glas ersetzen.
  • Heidelbeer-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 350 g Heidelbeeren (gern TK) darin und darauf verteilen.

Zucchini-Salat

Yogi-Küche: Zucchini-Salat

Herrlich erfrischend und daher perfekt für den Sommer. Für eine Person brauchst Du:

  • 300 g Zucchini in Spiralen
  • 1 Avocado
  • 10 Kirschtomaten
  • 75 g veganer Feta (eingelegter Tofu)
  • Basilikum
  • Kaltgepresstes Olivenöl
  • Meersalz

Alle Zutaten vorsichtig vermischen und direkt genießen.

Rührtofu

Yogi-Küche: Rührtofu

Hat lange gedauert, bis ich mich an das Rezept herangewagt habe. Dachte es kommt sowieso nicht an normale Rühreier heran. Diese pflanzliche Eiweißbombe schmeckt aber unglaublich lecker und es gibt sie mittlerweile oft direkt nach dem Lauftraining. Reste kommen ins Glas und landen am nächsten Morgen kalt auf dem Frühstücksbrot.

  • 1/2 Päcken Räuchertofu in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Zwiebel in Würfeln
  • 5 Champignons in Scheiben geschnitten
    in Olivenöl anbraten
  • 1 Päcken Tofu mit der Gabel zerdrückt
  • 1/2 TL Kala Namak
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • 50 ml Wasser
    vermischen

    Tofu-Gewürz-Mischung zur Räuchertofu-Pfanne geben und zusammen mit einer Tomate in Würfeln kurz erwärmen.

Spaghetti mit Räuchertofu-Bolognese

Spaghetti Bolognese ist DAS Wohlfühlessen aus Kindertagen. Viele von uns verbinden damit Geborgenheit und aufgrund dieser Konditionierung ist dieses Gericht auch bei Erwachsenen noch so beliebt. Auch als Vegetarier oder Veganer muss man nicht auf ein so leckeres Mahl verzichten. Für zwei Personen brauchst Du:

  • 100 g Spaghetti
  • 400 g Zucchini
  • Salz
  • 200 g Räuchertofu gewürfelt
  • 200 g Tomatenmark
  • Kräuter der Provence
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • ½ Dose Mais
  • 50 g Kalamata Oliven
  • 5 EL Olivenöl
    Räuchertofu würfeln und zusammen mit dem Tomatenmark und den Kräutern mit einem Pürierstab zu einer Masse verarbeiten. Sonnenblumenkerne dazugeben und nur kurz Mixen, damit die Sonnenblumenkerne nur etwas zerkleinert sind. Dann mit dem Mais und den kleingeschnittenen Oliven mischen.
    Spaghetti kochen und währenddessen die Zucchini mit einem Spiralschneider in Spaghetti verwandeln. Kurz bevor die „echten“ Spaghetti gar sind, die Zucchini mit in dem Topf geben umrühren und direkt nach 20 Sekunden alles zusammen abgießen. Die Zucchini sollen nicht durchgaren, sie sollen nur warm werden. Olivenöl und Tofu-Masse zu den Spaghetti geben und alles kräftig mischen.