Baba Ganoush

Ich weiß gar nicht mehr, was ich früher gegessen habe, als ich noch nicht von Hummus und Baba Ganoush gelebt habe. In Berlin gibt es das an jeder Ecke und es ist wirklich immer lecker. Aber Du kannst das wirklich auch sehr schnell zu Hause machen.

Yogi-Küche: Baba Ganoush

Du brauchst

  • 2 bis 3 Auberginen
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tahini
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz

Die Auberginen würfeln und mit Salz bestreuen. Etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann abspülen und 10 Minuten in Öl anbraten.
Gehackten Knoblauch, Tahini, Zitronensaft und Salz dazugeben und pürieren.

Optional eine klein geschnittene Frühlingszwiebel unterrühren.

Schmeckt zu Brot, auf Wraps als Dip oder einfach pur.

Schneller Apfelkuchen

Veganer Apfelkuchen

Du brauchst ganz schnell einen Kuchen, der etwas her macht und natürlich auch vegan ist? Du hast keine Zeit oder Lust, noch mal einzukaufen? Diese Zutaten stehen eigentlich immer in meiner Küche herum. Für eine große Form brauchst Du:

  • 800 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 g Zucker
  • 2 Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Zimt
  • 800 ml Wasser
  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelessig

Die trockenen und flüssigen Zutaten getrennt vermischen. Dann gemeinsam verrühren.

  • 500 g Apfelstücke

Den Teig in eine große Form geben. Die Apfelstücke darüber verteilen. Etwa 30 bis 35 Minuten bei 200 Grad backen.

Die Äpfel kannst Du natürlich auch durch Pflaumen, Rhabarber oder, oder, oder ersetzen. Lasse Deiner Kreativität und Deinem Vorratsschrank freien Lauf. 🙂

Schnelle Gemüsesoße

Yogi-Küche: Schnelle Gemüsesoße

Ich liebe Pasta! Aber wem geht es nicht so. Als Läuferin gibt es Pasta für mich daher auch regelmäßig als Trainingsvorbereitung. 🙂 Wichtig ist dabei aber nicht nur der Geschmack, sondern auch, dass neben den Kohlehydraten auch viele gesunde Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe auf dem Teller landen. Mit diesem Blitzrezept bist Du damit bestens versorgt. Das Rezept eignet sich auch, um die Reste im Kühlschrank aufzubrauchen. Du kannst beliebiges Gemüse wählen. Von dieser Soße sind 2 Personen satt geworden und drinnen waren:

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 300 g frische Champignons
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 große Paprika
  • 5 Tomaten
  • 2 Chicoree
  • 10 Oliven
  • 3 EL Kapern
  • 5 EL Kaperwasser
  • Oregano
  • Basilikum
  • 2 EL Olivenöl

Alle Zutaten in die gewünschte Größe schneiden. Ich bin da immer sehr großzügig und daher geht es auch sehr schnell. Alle Zutaten gemeinsam in einer großen Pfanne oder einem Topf 10 Minuten zum Kochen bringen. Am Schluss mit etwas Salz abschmecken. Die Nudeln (am besten passen hier Penne oder Spirelli) kannst Du in dem Moment ins Wasser werfen, wenn das Gemüse anfängt zu kochen, dann ist alles gleichzeitig fertig.

Werde kreativ bei der Auswahl Deiner Gemüsesorten. Lass weg, was Du nicht magst. Packe dazu, wonach Dir ist. Probiere immer mal wieder etwas Neues aus. Mit diesem Rezept kannst Du aber auch wunderbar Reste verwerten.

Veganes Hack

Yogi-Küche: Veganes Hack
Yogi-Küche: Veganes Hack

Ja, das Rezept klingt wirklich sehr merkwürdig. Aber das schmeckt wirklich wie das Original, aber eben ohne Tierleid. Von Nicht-Veganern bestätigt. 🙂

  • 100 g Reiswaffel
  • 300 g passierte Tomaten
  • 100 ml Gurkenwasser
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1  große gehackte Zwiebel
  • Salz, Pfeffer

Passierte Tomaten leicht erwärmen und über die zerbröselten Reiswaffeln gießen. Alle anderen Zutaten dazugeben, kräftig vermischen und drei Stunden kalt stellen. Fertig!

Dal

Yogi-Küche: Dal
Yogi-Küche: Dal

Kühlschrank leer? Die Zutaten für einen Dal habe ich aber trotzdem immer noch in der Küche. Du brauchst:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 1 kleines Stück Ingwer
    alles kleinschneiden und im Topf mit
  • Kokosöl
    anbraten.
  • 2 Tassen Linsen (rot oder/und gelb)
  • 1 Tasse Kokosmilch
  • 5 Tassen Wasser
  • Currypulver
    dazugeben und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  • 5 Datteln (optional) kleinschneiden
  • 1 Handvoll Spinat (optional)
    alles zum Dal geben und noch einmal etwa 5 Minuten köcheln lassen und mit
  • Salz
    abschmecken.
  • frischen Koriander (optional)

Das geht wirklich sehr einfach und Du kannst natürlich kreativ werden. Zum Beispiel 1 Kartoffel, Süßkartoffel, Möhre oder Zucchini in Würfel geschnitten mit den Zwiebeln anbraten. Oder anstelle des Spinats Mangold, Champignons, Tomaten oder Bananen kurz vor Schluss mit in das Dal geben.

Dal kann man einfach so essen oder mit Reis oder mit arabischem Brot. Es passt auch wunderbar türkisches Milchbrot. Der Name ist ein wenig verwirrend. Aber bei meinem türkischen Supermarkt ist das Milchbrot vegan. Dort gibt es auch gleich Linsen in großen Mengen zu sehr günstigen Preisen.

Guten Appetit!

Hummus

Yogi-Küche: Hummus

Woher bekommen Veganer denn ihre Proteine? Hummus, eine Antwort auf alles ist Hummus. Den gibt es bei mir wirklich jeden Tag. In Berlin kommt man da gar nicht drumherum und mittlerweile mache ich den auch ganz schnell zu Hause. Du brauchst:

  • 1 Dose Kichererbsen (inklusive Hälfte des Kichererbsenwassers)
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • 1 TL Tahini (optional)
  • 1 TL Kurkuma (Optional, aber wenn Kurkuma, dann auch etwas Pfeffer, damit Kurkuma seine gesundheitliche Wirkung richtig entfalten kann.)
  • 1 TL Paprika (optional)

Alles im Mixer verarbeiten. Passt zu Brot, Gemüsesticks, als Soße zu Lumpenblech, als Grundbelag auf Pizzas, auf Wraps oder einfach nur so.

Sei kreativ! In das Grundrezept passen auch wunderbar Paprika aus dem Ofen, Spinat oder getrockenete Tomaten.

Banananbrot

Yogi-Küche: Banananbrot

Ich bin derzeit im Brot-Back-Fieber. Hier kommt mein neuester Favorit. Für eine Kastenform brauchst Du:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 3 EL Haferflocken
  • 50 g ganze Haselnüsse
  • 300 g Reissirup
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Die trockenen Zutaten vermengen und zusammen mit
  • 2 EL Haselnussmus
  • 4 zerquetschten Bananen
  • 350 g Pflanzenjoghurt
    verrühren. Mit
  • 2 Bananen in Scheiben dekorieren

Bei 180° Celsius und Umluft 50 bis 60 Minuten backen. Eventuell etwa 20 Minuten vor Schluss mit einer Folie abdecken, damit die Kruste schön braun bleibt.

Schmeckt pur oder mit Erdnussbutter und frischen Bananenscheiben belegt.

Schoko-Eis – Nicecream

So schnell, so lecker und auch noch ein Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung. Wenn bei mir Bananen übrig bleiben, schneide ich sie in grobe Stücke und friere sie ein. So wird nichts verschwendet und ich habe die Hauptzutat für mein leckeres Eis immer im Gefrierfach. Und die 3 anderen Zutaten habe ich sowieso immer zu Hause. Du brauchst:

  • gefrorene Bananenstücke
  • Kokosmilch
  • Datteln
  • Kakaopulver

Alles im Hochleistungsmixer etwa 3 Minuten zu Eis verarbeiten. Die Mengen kannst Du nach Belieben wählen. Gut bewährt sind 3 große Bananen, 100 Milliliter Kokosmilch, 3 Datteln, 3 Esslöffel Kakaopulver. Das geht auch ohne Kokosmilch, dann muss der Mixer aber mehr arbeiten. Alternativ kannst Du auch einfach Wasser oder eine Pflanzenmilch nehmen.

Wenn Du den Kakao weglässt, kannst Du einen Teil der Bananen auch durch andere Obstsorten ersetzen, im Test waren schon gefrorene Ananas, Himbeeren und Heidelbeeren. Hier kannst Deiner Kreativität richtig freien Lauf lassen.

Das Eis kannst Du entweder direkt mit Obst oder Granola genießen oder in Förmchen zurück in das Gefrierfach legen. Ich nutze dafür immer Formen für Müsliriegel und habe nach 3 Stunden kleine Eisriegel.

Frischkäse

YOGI-KÜCHE: Frischkäse

Frisches Brot und Frischkäse sind so eine tolle Kombination und mit diesem Rezept geht das auch ganz ohne Tierleid. Du brauchst

  • 100g Cashewkerne, eingeweicht
  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Hefeflocken

Im Hochleistungsmixer 1,5 Minuten zu einer Creme verarbeiten. Mit

  • 2 EL Schnittlauchröllchen

vermischen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kühlen. Und dann entweder dippen oder auf das leckere Dinkelbrot.

Crumble

YOGI-KÜCHE: Crumble

Mal wieder ein Blitz-Rezept. Funktioniert super zum Beispiel mit Rharbarber, Äpfeln oder Pflaumen. Bestimmt aber noch mit vielen anderen Früchten. Werde einfach kreativ und probiere Dein Lieblingsobst aus.

  • 1 kg geschnittenes Obst mit 2 Esslöffeln braunen Zucker und 1 Teelöffel Zimt vermischen und in die Auflaufform legen.
  • 1 Tasse vegane Butter
  • 1 Tasse braunen Zucker
  • 1 Tasse gemahlene Mandeln
  • 1,5 Tassen Vollkorndinkelmehl
  • etwas Vanille
    zu Streuseln verkneten und über das Obst krümeln.

Bei 180° C und Umluft etwa 30 Minuten mit Alufolie abgedeckt backen. Dann noch einmal 15 Minuten ohne Alufolie fertigbacken.