Zitronen-Knoblauch-Kartoffeln

So einfach und so lecker. Der Arbeitsaufwand liegt bei maximal 3 Minuten. Geht natürlich auch aus dem Kugelgrill. 🙂

Du brauchst:

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 5 bis 10 Knoblauchzehen
  • 2 Zitronen
  • 2 EL Olivenöl

Kartoffeln waschen. Knoblauch schälen. 1 Zitrone in Scheiben schneiden, 1 Zitrone auspressen. Alle Zutaten mischen und etwa 40 bis 50 Minuten im Ofen bei 180 Grad backen.

Passt z.B. zu Kräuterquark, Tatsiki, zum Grill, zu Spargel und Sauce Hollandaise

Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Yogi-Küche: Quark-Mohn-Kirsch-Kuchen

Ich bin im Himmel! Es ist tatsächlich möglich, Quarkkuchen auch vegan so zu backen, dass er einfach himmlisch ist. Ich wollte mich ja lange nicht an Seidentofu heranwagen, bis ich in Japan dann doch leckere Zubereitungsvarianten kennengelernt habe. Mittlerweile habe ich immer Seidentofu zu Hause. Und dieser Kuchen ist das beste, was daraus gezaubert werden kann. Der Kuchen braucht natürlich keinen Boden. Richtig leckerer sächsischer Quarkkuchen braucht auch keinen Boden. 🙂

  • 800 g Seidentofu
  • 400 g Natur Tofu
  • 200 g Rohrzucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (alternativ 80 g Maisstärke)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • Saft und Schale von 2 Zitronen

Alles zusammen im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse fein pürieren. In eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform oder Backform gießen.

  • 10 Löffel Kirschen

Ich hatte aus dem letzten Sommer noch Kirschkompott im Glas, geht aber bestimmt auch mit frischen oder gefrorenen Kirschen auf der Quarkmasse in Klecksen verteilen.

  • 500 ml Pflanzenmilch oder Kirschwasser
  • 1 Päckchen Vanillepudding (alternativ 40 Gramm Maisstärke)
  • 200 g Mohn
  • 3 EL Rohrzucker
  • 5 EL Rosinen (optional)

Die Pflanzenmilch aufkochen, sobald sie kocht alle anderen Zutaten dazugeben und kräftig rühren. Die Mohnmasse in weiteren Klecksen auf dem Kuchen verteilen. Mit einem Löffel ein ganz klein wenig die Kirschen und den Mohn in die Quarkschicht einarbeiten.

Bei 180 Grad Umluft etwa 1 Stunde backen. So schwer es auch fällt, den Kuchen vollständig abkühlen lassen. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt er am besten.

Erprobte Varianten 🙂

  • Rhabarber-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 500 g Rhabarber, geschält und in Stücke geschnitten, darin und darauf verteilen.
  • Mohn-Mandarinen-Quark-Kuchen: Kirschen durch Mandarinen aus dem Glas ersetzen.
  • Heidelbeer-Quark-Kuchen: Nur die Quarkmasse zubereiten und 350 g Heidelbeeren (gern TK) darin und darauf verteilen.

Tsatsiki

Die Grillsaison ist bei uns bereits eröffnet. Da darf Tsatsiki nicht fehlen. Es hat wirklich gedauert, aber jetzt gibt es richtig gute pflanzliche Joghurt- und Quarkalternativen. Niemand kommt bei diesem Rezept auf die Idee, dass der vegan ist. Ich verwende den Soja-Naturjoghurt und auch die Quark-Alternative von Provamel. Bei allen anderen ist mir persönlich der Soja-, Kokos- oder Mandelgeschmack zu intensiv.

Ich mache hier immer gleich eine riesige Portion, da der Tsatsiki so vielseitig einsetzbar ist und wir Reste auch einfach mit Paprika- oder Gurkensticks wegnaschen

  • 1 Becher Provamel Sojajoghurt Natur
  • 1 Becher Provamel Quarkalternative
  • 1 Salatgurke, geraspelt
  • 5 EL Dill
  • 5 Knoblauchzehen, gehackt
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl, am liebsten griechisches Kalamataöl

Alles vermischen. Fertig. Gern ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

Die Konsistenz ist bei der Mischung von Joghurt- und Quarkalternative aus meiner Sicht perfekt, aber es geht natürlich auch nur mit Joghurt- oder Quarkalternative.

Passt zum Grill, zu Gemüsesticks, aufs Frühstücksbrötchen, zu Ofenkartoffeln, auf Couscous, zu den Auberginen mit Tomatensoße, auf einen Meze-Teller und und und.

Auberginen mit Tomatensoße

Auberginen sind so lecker, wenn sie richtig zubereitet sind. Das Rezept ist sehr leicht und eigentlich musst Du nicht wirklich viel machen, aber es hat doch die eine oder andere Wartezeit.

Du brauchst

  • 3 Auberginen
  • Salz
  • Sesamöl
  • Tomaten frisch oder Tomatenstücke
  • Petersilie
  • Knoblauch (optional)

Die Auberginen in Stücke schneiden mit Salz bestreuen und mit Wasser übergießen. Das ganze 30 Minuten ziehen lassen und ab und zu mal rühren. Das Salz entzieht den Auberginen Bitterstoffe.

Die Auberginen abgießen und mit etwa 2 EL Sesamöl vermischen. Dann bei 180 Grad für 35 bis 45 Minuten in den Ofen. Ab und zum mal umrühren und gern dabei auch mal auf die Auberginen druck mit dem Löffel ausüben.

Wenn die Auberginen weich sind, Tomaten dazugeben und 5 weitere Minuten im Ofen lassen.

Mit gehackter Petersilie bestreuen. Am liebsten esse ich diese Auberginen zu Couscous und Tsatsiki, sie schmecken aber auch pur oder mit arabischem Brot.

Vitamin-Kick

Ein Rezept für Obstsalat ist eigentlich überflüssig, so einfach wie das geht. Aber hier kommt meine aktuelle Lieblingsversion. Genau das richtige Essen, um gut über den Winter und in den Frühling zu kommen. Das besondere an diesem Salat sind die Bitterstoffe in der Grapefruit und im Chicorée, die die Verdauung und den Stoffwechsel so richtig anfeuern.

Du brauchst:

  • 2 Chicorée
  • 1 Grapefruit
  • 2 Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 1 Kiwi
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 Kaki
  • 1 TL Honigersatz (optional)

Du kannst natürlich noch Dein Lieblingsobst hinzufügen oder einfach das, was noch da ist und gerade jetzt gegessen werden sollte. Aber traue Dich immer auch mal, etwas Neues auszuprobieren. Wichtig ist es, dass auf jeden Fall rotes, gelbes und grünes Obst dabei ist.

Auberginen mit Miso

Hier kommt eine kleine Erinnerung an meinen Japan-Urlaub. Miso gibt es da ständig und auch schon kleine Kinder dippen darin ihr Gemüse. Dieses einfache Rezept ist wirklich lecker:

  • 2 Auberginen
  • 2 TL Misopaste
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Dattelsirup
  • Salz

Die Auberginen kreuzweise einschneiden und mit Salz einreiben. 15 Minuten warten. In dieser Zeit die Marinade aus Misopaste, Knoblauch, Sesamöl und Dattelsirup zubereiten. Das Salz abwischen und die Auberginen mit der Marinade bestreichen. Im Ofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen, bis die Auberginen weich sind. Das funktioniert natürlich auch wunderbar auf einem Kugelgrill.

Orientalisches Reisgericht

Dieses Reisgericht ist so lecker! Da diese Rezept etwas aufwendiger ist als meine üblichen Gerichte, mache ich immer gleich etwas mehr und habe dann ein paar Tage etwas davon.

Du brauchst:

  • 500 g Basmatireis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 150 g Erbsen (TK oder frisch)
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 Tasse Rosinen
  • 2 EL Ras El Hanout
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL Kardamon
  • 150 g Mandeln

Den Reis eine halbe Stunde lang waschen. Dazu in einen Topf mit kaltem Wasser legen, rühren und das Wasser immer wieder austauschen. Dann ähnlich wie Pasta kochen: reichlich Salzwasser und nach 7 (!) Minuten testen und gegebenenfalls schon abgießen und kalt spülen.

Zwiebel und Möhren klein würfeln und mit den Gewürzen und Kokosöl in einer Pfanne anbraten. Rosinen und Erbsen dazugeben und für weitere 2 Minuten braten. Gemüse-Gewürzmischung dem Reis unterheben.

Geschälte Mandeln ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten und dann über dem Reis verteilen.

Der Reis ist fertig und kann direkt so gegessen werden. Manchmal bekommt er von mir aber noch eine Gemüse-Decke, je nachdem was noch da ist und aufgebraucht werden möchte. Zum Beispiel passt wunderbar gebackener Blumenkohl darauf (Blumenkohl in Röschen teilen, mit Kohlgewürz und Öl vermischen, 25 Minuten im Ofen).

Guten Appetit!

Hafer-Cookies

Einfach. Gesund. Schnell. Lecker. Zuckerfrei.
Alles, was ich für diese Cookies brauche, habe ich immer zu Hause.

Für ein Blech brauchst Du:

  • 3 Bananen
  • 300 bis 400 g Haferflocken (Hälfte-Hälfte zart und kernig)
  • 1 Hand Rosinen
  • 1 TL Zimt

Die Bananen zerquetschen und mit den anderen Zutaten vermischen. Zu Cookies formen. Bei 180 Grad und Umluft etwa 17 Minuten backen.

Die Bananen können mit Apfelmus ersetzt werden. Das macht die Cookies noch frischer.

Wenn Du nicht genug Bananen hast, kannst Du auch gern noch Pflanzenjoghurt dazugeben.

Herbstliches Ofengemüse

Ofengemüse gibt es bei uns zu jeder Jahreszeit. Im Herbst gibt es dazu wunderbares Gemüse frisch aus dem Garten.

Die Grundzutaten sind:

  • Kleine Kartoffeln
  • Möhren
  • Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Tamari Soße (optional)

Je nach Vorliebe und Kühlschranklage

  • Ras El Hanout
  • Champignons
  • Maronen
  • Rosenkohl & ayurvedisches Kohlgewürz
  • Kürbis
  • Steckrübe
  • Rote Beete

Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit Olivenöl und Tamari Soße mischen. Im Ofen 45 bis 60 Minuten bei 180° Celsius. Dazu passt Haselnuss Hummus.

Haselnuss Hummus

Ich bin süchtig nach Hummus. Hier kommt meine neueste Version, dieses Mal mit Haselnüssen. Du brauchst:

  • 1 große Dose Kichererbsen (inklusive Kichererbsenwassers)
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 EL Haselnussmus
  • 1 EL Apfelessig
  • Salz
  • 2 TL Ras el Hanout
  • 1 TL Zimt

Alles im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. Passt hervorragend zu arabischem Brot oder einem herbstlichen Ofengemüse.