Rote-Beete-Suppe

Rote Beete fand ich früher ganz fürchterlich. Jedenfalls solange ich sie nur vorgekocht aus dem Supermarkt kannte. Aber mit der richtigen Zubereitungsform finde ich sie mittlerweile richtig lecker.

  • 2 große, rohe rote Beete
  • 3 mehlige Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • Salz
  • Sesam

Rote Beete waschen und im Backofen etwa 45 Minuten backen, bis die Schale blasen wirft. Währenddessen Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden, mit Zwiebel und Knoblauch gar kochen. Geschälte rote Beete, Kartoffeln mitsamt Kochwasser und Kokosmilch in den Mixer geben. Solange mixen bis eine cremige Suppe entsteht, eventuell noch etwas kochendes Wasser zugeben, falls die Suppe zu dick ist. Mit Salz abschmecken und vor dem Servieren mit Sesam bestreuen.

Gemüsereste, wie zum Beispiel Zucchini oder Kürbis, können einfach mit den roten Beeten gebacken werden und dann ab in den Mixer.

Nudelauflauf mit Gorgonzola-Soße

Ich liebe Nudelauflauf. Leider gehört in meine Lieblingsversion Käsesoße, und daher ist der Auflauf nicht vegan. Besser gesagt, er war nicht vegan! Zu meiner Buddha Bowl wollte ich neulich eine Paranuss-Creme machen, aber diese schmeckte total nach Gorgonzola-Soße. Also gab es dann einen Tag später endlich wieder Nudelauflauf mit „Gorgonzola-Soße“.
Für die Soße brauchst Du:

  • 200 g Paranüsse
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 5 EL Hefeflocken
  • Rosmarin
  • Salz
    Alle Zutaten für die Soße im Hochleistungsmixer etwa 3 Minuten zu einer cremigen Soße verarbeiten.
  • 200 g Riccioli oder Spirelli
  • 500 g Spinat (frisch oder gefroren)
  • 5 Tomaten
    Nudeln in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten ankochen. Sie sind jetzt noch recht hart, aber das soll auch so sein, denn sie kommen ja noch ein Weilchen in den Ofen. Nudeln, Spinat und Käsesoße mischen und in der Auflaufform mit Tomatenscheiben belegen. Je nach Lust und Laune passen statt des Spinates oder zusätzlich noch andere Gemüsesorten hinein.
    Bei 200 Grad 35 bis 40 Minuten backen.

Rührtofu

Hat lange gedauert, bis ich mich an das Rezept herangewagt habe. Dachte es kommt sowieso nicht an normale Rühreier heran. Diese pflanzliche Eiweißbombe schmeckt aber unglaublich lecker und es gibt sie mittlerweile oft direkt nach dem Lauftraining. Reste kommen ins Glas und landen am nächsten Morgen kalt auf dem Frühstücksbrot.

  • 1/2 Päcken Räuchertofu in kleine Würfel geschnitten
  • 1/2 Zwiebel in Würfeln
  • 5 Champignons in Scheiben geschnitten
    in Olivenöl anbraten
  • 1 Päcken Tofu mit der Gabel zerdrückt
  • 1/2 TL Kala Namak
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • 50 ml Wasser
    vermischen

    Tofu-Gewürz-Mischung zur Räuchertofu-Pfanne geben und zusammen mit einer Tomate in Würfeln kurz erwärmen.

Apfel-Linsen-Curry-Salat

Wieder mal ein Sportler-Rezept mit viel pflanzlichem Eiweiß. Passt zum Grillen, aber auch als leckere Mahlzeit im Büro.

  • 200 g braune Linsen nach Packungsanweisung zubereiten
  • 2 Frühlingszwiebeln in Ringen
  • 2 Äpfel in Stücken
  • 2 Möhren geraspelt
  • Saft einer Zitrone
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig
  • Currypulver
  • Salz
    Alles vermischen und gut durchziehen lassen.

Fruchtige Grillsoße

Grillsoßen sind meistens mit viel Chemie versetzt. Die Lösung: Die Grillsoße einfach selbst machen.

  • 1 kg Tomaten (oder 3 Dosen Tomatenstücke)
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • 1 große Zwiebel gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 30 Minuten köcheln lassen
  • 50 g braunen Zucker
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1-2 TL Sambal Oelek
  • 1 TL scharfen Senf
  • 1/2 TL Zimt
    zur Tomatensoße geben und weitere 30 Minuten einkochen lassen.
    In Gläser abfüllen und kühlen. Schmeckt zum Grillen, aber auch sehr lecker auf Wraps oder als Dip

Kräuterbutter

Vegane Kräuterbutter ist nicht vom „Original“ zu unterscheiden. Denn auf die Kräuter kommt es an. Bei den Kräutern nehme ich das, was der Garten gerade hergibt. In der letzten Butter waren das Petersilie, Minze, Oregano, Thymian, Zitronenmelisse, Schnittlauch, Estragon.

  • Päckchen Alsan
  • 1 Hand voll gemischte, gehackte Kräuter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Paprikapulver
  • Pfeffer (optional)
  • Knoblauch (optional)

Alles miteinander vermischen. Passt auf Brot, in Grill-Champignons, auf gegrillten Mais und überall dort, wo Du sonst Kräuterbutter magst.

Zitronen-Kokos-Kuchen

Vegane Schokoladen-Brownies bringe ich ja schon lange zu meinen Yogawochendenden und Workshops mit. Schon lange wollte ich dieses Rezept abwandeln um meinen heißgeliebten Zitronenkuchen zu veganisieren. Und es hat geklappt. Der Kuchen ist richtig saftig und war beim ersten Versuch sogar noch schneller weg als alle anderen, die ich meinen Yogis bisher mitgebracht habe.

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 180 g brauner Zucker
  • 180 g Dinkelmehl
  • 75 g Kokosflocken
  • 1/2 Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 350 g Soja-Vanillepudding

Alles verühren, mit Kokosflocken bestreuen und 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad (Umluft) backen.

Nussecken

Dieses Rezept habe ich aus meiner Zeit in Süddeutschland mitgebracht und veganisiert. Es ist ausnahmsweise mal nicht schnell gemacht, sondern dauert gefühlt ewig. Aber vegane Nussecken sind es wert, auch mal etwas länger in der Küche zu stehen.

  • 230 g Dinkelvolkornmehl
  • 130 g braunen Zucker
  • 1 Backpulver
  • 250 g vegane Butter
  • 100 ml Wasser
  • Alles zu einem Teig vermischen und auf dem Backblech verteilen, mit Aprikosenmarmelade bestreichen.
  • 150 g vegane Butter
  • 150 g braunen Zucker
  • 100 g gemahlene Nüsse
  • 200 g gehackte Nüsse
  • 30 ml Wasser
  • 1 Vanillezucker
  • In einem Topf kurz aufkochen und auf dem Teig verteilen.25 Minuten bei 180 Grad (Umluft) backen, etwas abkühlen lassen, in Dreiecke schneiden. Auskühlen lassen und die ecken in geschmolzene Bitterschokolade tauchen. Im Kühlschrank abkühlen und die Schokolade festwerden lassen.

Ich nehme gern Haselnüsse, aber es können auch andere Nusssorten oder Mandeln genommen werden.