Reisnudeln in Tomaten-Kokos-Soße

Da ist es! Das superschnelle Comfort-Food! Die Zusammensetzung klingt etwas merkwürdig, aber traue Dich ran. Es ist unglaublich lecker! Wie immer entscheidest Du, welche Gemüsesorten Du nimmst, hier kommen aber ein paar Ideen.

Für das Grundrezept brauchst Du:

  • 750 ml passierte Tomaten
  • 750 ml Wasser
  • 3 EL Kokosmilch
  • 2 EL Misopaste
  • 2 TL Sanchon Red Thai Currypaste (optional)
  • 2 gehackte Knoblauchzehen
  • Salz
  • 200 g Reisfadennudeln

Passierte Tomaten, Wasser, Kokosmilch, Misopaste und Currypaste verrühren. Eventuell mit etwas Salz abschmecken. Die Soße erhitzen. Sobald die Soße anfängt zu kochen, gibst Du die Reisfadennudeln und den frisch gehackten Knoblauch hinein und schaltest den Herd aus. Die Nudeln nur vorsichtig wenden. Sie sollten von allen Seiten mit Soße bedeckt sein. 2 bis 4 Minuten warten. Fertig!

Bei den Toppings sei kreativ und nutze einfach, was noch im Kühlschrank ist. Ich habe hier häufig folgende Toppings drauf. Von jedem braucht mensch wieder nur sehr wenig:

  • Erbsen, gedünstet
  • Mais
  • Broccoli, gedünstet
  • Shitake-Pilze, gedünstet oder gebraten
  • Möhren, gedünstet
  • Tofu, angebraten
  • Sesamsamen

Tofu-Ei

Ostern steht vor der Tür und traditionell gibt es am Gründonnerstag natürlich Spinat mit Kartoffeln. Dazu gehörte früher Ei, heute habe ich den perfekten Ei-Ersatz gefunden: gebratener Tofu. Das ist so leicht gemacht und so lecker. Ein Rezept für Kartoffeln und Spinat spare ich mir an dieser Stelle. Da gibt es selbst von den großen Firmen vegane Spinat-Varianten. 🙂 Für das „Ei“ brauchst Du:

  • 1 Tofu (Natur, fest, aber nicht zu fest)
  • Sesamöl
  • Kala Namak
  • Salz

Den Tofu in die richtige Größe schneiden, in Scheiben oder kleinere Dreiecke. Den Tofu von beiden Seiten ganz langsam im Sesamöl anbraten. Es entsteht eine leichte, bräunliche Kruste, die wie Spiegelei schmeckt. Am Ende mit Kala Namak und Salz würzen.

Asiatische Soße

Hier kommt eine superschnelle Soße, mit der ganz viele Gemüsesorten einen leckeren asiatischen Geschmack erhalten. Du brauchst:

  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Mirin
  • 1/4 TL Tahin
  • 1 EL Sesamsamen
  • 2 geschnittene Frühlingszwiebeln (optional, aber echt lecker)
  • 1/4 TL Dattelsirup (optional)

Alles vermischen und über das Gemüse geben. Die Soße reicht für insgesamt 2 Schüsselchen). Es eigenen sich besonders:

  • Gedämpfter Spinat
  • Gedämpfter Broccoli
  • Grüne Gurke, in Stücke geschnitten
  • Gedämpfte Aubergine

Reisbowl

Diese Reisbowls sind eine Mischung aus koreanischem Bibimbap und japanischem Frühstück. Du brauchst dafür Reis und ein wenig Kreativität. Hier stelle ich Dir ein paar meiner Varianten vor.

Du brauchst:

  • Sushi-Reis
  • Gemüse

Welches Gemüse Du verwendet, entscheidest Du ganz allein. Du brauchst von jedem nur sehr wenig. Ich mag gern:

  • Karotten (frisch)
  • Gurke (frisch)
  • Spinat (angedünstet)
  • Shitake-Pilze (gedämpft)
  • Aubergine (gedämpft)
  • Broccoli (frisch oder gedämpft)
  • Frühlingszwiebeln (frisch)
  • Avocado (frisch)
  • Erbsen (TK oder Schoten, gedämpft)
  • Spargel (gedämpft)
  • Kimchi

Die gedämpften Gemüsesorten können schnell mit dieser asiatischen Soße verfeinert werden.

Je nach dem was der Kühlschrank gerade hergibt, passt auch:

  • Tempeh
  • Tofu

Würzen ist absolut Geschmacksache. Ich nehme gern:

  • Sojasoße
  • Gomasio (mit oder ohne Algen)

Den Reis nach Anleitung kochen. Falls Du einen digitalen Reiskocher hast im Sushi-Modus. Mit Gemüse belegen. Ich nehme meist etwa 5 bis 6 verschiedenen Sorten. Fertig. Mit etwas Sojasoße und Gomasio würzen.

Orientalischer Reis aus dem Reiskocher

Seit ein paar Wochen habe ich einen digitalen Reiskocher. Nach meiner Japanreise habe ich unglaubliche 13 Monate überlegt, ob ich dieses Küchengerät jetzt brauche oder nicht. In Japan hat das wirklich jeder Haushalt. In den ersten 6 Wochen war der Reiskocher fast täglich im Gebrauch und er vereinfacht das Kochen unglaublich. Mein Originalrezept des orientalischen Reises findest Du hier. Es war bisher immer etwas aufwendig, aber mit dem Reiskocher habe ich es schnell abgewandelt. Du brauchst:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 EL Kokosfett
  • 2 Cups Basmati Reis
  • 1 Cup Erbsen
  • 1 Cup gewürfelten Karotten (etwa 1 große Karotte)
  • 1 Cup Cashewnüsse
  • 1/2 Becher Rosinen oder Sultaninen
  • 2 EL Baharat Gewürzmischung
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 TL Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • 2,5 Cups Wasser

Zwiebel und Kokosfett im Warmhaltemodus etwa 5 Minuten andünsten. Dann alle anderen Zutaten dazugeben. Umrühren. Schließen. Im Modus Reis – Fein kochen. Warten fertig.

Tiramisu

Vor 25 Jahren habe ich mir ein kleines italienisches Kochbuch gekauft, nur wegen eines einzigen Rezeptes. Ich habe auch nie ein anderes Rezept aus diesem Buch gemacht, aber dieses Tiramisu-Rezept hat mich wirklich lange begleitet, bis ich vegan wurde. Da ging das auf einmal nicht mehr, denn 8 Eier und 2 Packungen Mascarpone passen da nicht mehr ins Konzept. Aber jetzt habe ich mich endlich herangewagt, dieses Rezept zu veganisieren und im ersten Versuch hat es bereits geklappt. Nachdem ich lange vegane Löffelbiskuits gesucht habe, habe ich jetzt einfach selbst einen veganen Biskuitboden gebacken. Das geht natürlich auch in Löffelform, aber #simplifyyourlife. 🙂

Du brauchst

für den Biskuitboden:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Backpulver
  • 1 Vanillezucker
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 225 ml Sprudelwasser

Zuerst die trockenen Zutaten gut verrühren und dann die Flüssigen nur kurz unterheben. Den Boden backe ich bereits in der Form, in der ich später das Tiramisu mache. Dazu lege ich in die Form beim Backen ein Stück Backpapier, das kann ich später gut rausheben und dann den Biskuitboden einmal so durchschneiden, dass ich zwei Deckel habe. Bei 180 Grad den Biskuit etwa 25 bis 30 Minuten backen und abkühlen lassen.

für die Creme

  • 800 g Seidentofu
  • 350 g Soja-Vanille-Joghurt
  • 100 bis 150 g Zucker
  • 10 bis 15 EL Amaretto (mindestens :))

Alle Zutaten für die Creme gut vermixen.

Außerdem

  • 2 Becher kalten starken Kaffee
  • Backkakaopulver

Ein Drittel der Creme in die leere Auflaufform geben. Die erste Schicht Boden darauf legen. Den ersten Boden ordentlich mit einem Becher Kaffee löffelweise übergießen. Ein weiteres Drittel der Creme auf der ersten Biskuitschicht verteilen. Darauf dann die zweite Biskuitschicht legen und dann den zweiten Becher Kaffee darauf verteilen. Mit der letzen Portion Creme bestreichen. Kakaopulver darüber sieben und dann ab in den Kühlschrank, idealerweise über Nacht. Auch wenn es sehr schwer fällt, es nicht direkt zu essen.

Keine Sorge, es schmeckt hier nichts nach Tofu. Wenn die Creme gut durchgezogen ist, ist das eine superleckere Creme, die obendrein noch deutlich leichter ist als Mascarpone. Du kannst also ohne Völlegefühl noch mehr von diesem Tiramisu essen. 🙂

Schnelles Red Thai Curry

Ich meine wirklich schnell. Mit ein paar Handgriffen ist dieses wunderbare Essen vorbereitet und dann kann es im Ofen vor sich hier brutzeln, während Du Zeit für etwas anderes hast. Ich habe lange nicht geglaubt, dass Tomaten und Kokosmilch zusammenpassen, aber dieses Essen ist ein echtes Geschmackserlebnis!

Du brauchst Gemüse, so viel, wie geschnitten in eine große Auflaufform passt. Erprobt habe ich folgende Varianten, mit Sicherheit gehen aber auch viele andere Kombinationen. Schau, was Du noch im Kühlschrank hast. Das ist eine perfekte Gelegenheit, um Reste aufzubrauchen.

  • Zucchini & Karotten & Auberginen & 1 EL Öl
  • Kürbis & Zucchini & 1 EL Öl
  • Blumenkohl (& Kohlgewürz) & 3 EL Wasser
  • Kürbis & Zucchini & Steckrübe & Karotten & 1 EL Öl

Das Gemüse Deiner Wahl waschen, in die gewünschte Größe schneiden und in einer Auflaufform verteilen. Es eignen sich Sesamöl oder Kokosöl. Falls Du Dich für Auberginen entscheidest, die brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Zuerst schneiden und dann 10 Minuten salzen, damit die Bitterstoffe entfernt werden. Die Auberginen oben auf die anderen Gemüsesorten legen, damit sie mehr Hitze abbekommen. Bei 180 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis das Gemüse gewinnt, weich zu werden.

In der Zeit eine Soße zubereiten aus

Die Soße darf wirklich kräftig gewürzt sein, sie muss ja auch das ganze Gemüse würzen. Die Soße über das Gemüse geben, alles gut vermischen und weitere 25 bis 30 Minuten im Ofen backen.

Dazu passt wunderbar Basmatireis.

Ich bin gespannt, welche Gemüsesorten Du ausprobierst. Schicke mir gern eine Mail mit Deinen Versionen.

Guten Appetit!

Dicke Herbst-Gemüse-Suppe

Jetzt, wo es draußen ungemütlich wird, braucht mein Körper etwas, was wirklich von innen wärmt. Diese dicke Suppe ist daher genau das Richtige. Sie lässt sich auch herrlich vorbereiten und ist nach einem Herbstspaziergang dann auch ganz schnell fertig.

Du brauchst:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 kleine Kartoffeln
  • 1 Karotte (gern mit grün)
  • 1 kleines Stück Sellerie oder 1 bis 2 Stangen Selleriegrün
    alles waschen und kleinschneiden. Zusammen mit
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
    etwa 25 bis 30 Minuten weichkochen.

Parallel dazu

  • 1 große Süßkartoffel, geschält
  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis, mit Schalte, aber entkernt
    in grobe Stücke schneiden. Die Süßkartoffel und die Kürbis etwa 30 Minuten bei 180° Celsius im Ofen backen.

Aus der Gemüsebrühe das Lorbeerblatt rausnehmen, dann zusammen mit Süßkartoffel und Kürbis mit einem Pürrierstab mixen.

Bei den Toppings darfst Du gern kreativ werden. Ich mag zum Beispiel sehr gern Maronen, angebratene Pilze oder gebratenen Tempeh.

Wie immer gilt, sei kreativ. Wenn Du etwas von den Zutaten nicht da hast oder wirklich nicht magst, lass es weg oder tausche es aus. Ich verarbeite auch gern einfach noch Reste. So kommt dann gern noch mal ein Stück Zucchini hinein oder ein Schluck Kokosmilch oder oder oder. Du kannst auch einfach gern die Grundsuppe nehmen und das Ofengemüse komplett austauschen. Hier gehen zum Beispiel Pilze oder nur Süßkartoffel oder nur Kürbis oder oder oder. Das Ofengemüse sollte aber unbedingt aus dem Ofen kommen und nicht mitkochen, dadurch wird es einfach viel aromatischer und die Konsistenz cremiger.

Porridge

Mit einem warmen Frühstück startet der Tag doch gleich viel besser. Für eine Person brauchst Du

  • 1 Becher Pflanzenmilch
  • 1/2 Becher Haferflocken

Optional:

  • Dattelsirup
  • Zimt
  • Sultaninen
  • Leinsamen
  • Chia
  • Kakaopulver
  • Nüsse

Alles zusammen aufkochen. Wenn Du Dein Porridge flüssiger magst, einfach etwas mehr Pflanzenmilch hinzugeben. Zum Schluss bedecken mit einer großen Portion

  • frisches Obst.

Je nach Süße des Obsts braucht Ihr keinen Dattelsirup. Guten Appetit!

Linsen-Spinat-Gericht

Zugegeben ausnahmsweise mal ein etwas aufwändigeres Rezept. Aber es lohnt sich, der Ernte aus dem Garten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Du brauchst:

  • 200 g Berglinsen
    Berglinsen nach Packungsbereitung kochen und zur Seite stellen.

  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch (optional)
  • 300 g Möhren, geputzt und in kleine Stücke geschnitten
    in Olivenöl anbraten.

  • 300 g Spinat oder Mangold, gewaschen und in grobe Stücke geschnitten
  • 5 Tomaten, gehackt
  • 5 EL Kokosmilch
    dazugeben und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Mit
  • 3 EL Currypulver
  • Salz würzen.
    Alles zur Zwiebel-Knoblauch-Möhren-Mischen dazugeben, gekochte Linsen untermischen.

In der Zwischenzeit. Ofen auf 180 Grad vorheizen.

  • 250 g Tempeh, grob gewürfelt
  • 300 g Hokaido-Kürbis, gewürfelt
    Tempeh und Kürbis mit
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 EL Paprikapulver,
  • 1/2 TL Salz
    würzen. Alles gut vermischen. Tempeh auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Zum Kürbis noch 2 EL Stärke geben und nochmals kräftig mischen. Kürbis mit auf das Backblech legen. 15 Minuten im Backhofen garen.

Das Linsengericht auf den Teller geben. Tempeh und Kürbis oben darauf verteilen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder arabisches Brot.

Spinat oder Mangold können auch gefrostet genommen werden.